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Das herrenlose Gepäckstück vom Hallenser Hauptbahnhof

Notiert von Meister B. am 3. Februar 2012 unter Alltag

Scheinbar war die ganze Aktion irgendwie zu peinlich, da ich bisher nur eine kleine Pressemitteilung gefunden habe: Regionalstudio Halle

Zufällig war ich mal wieder bei so einem “diversen Unglücksfall” anwesend. Ja ja, ich habe eben einen Hang dazu. :D

Wir stiegen gerade aus der Regionalbahn aus, als irgendeine Stimme aus dem Lautsprecher eine Entschuldigung brabbelte. Naja, wir haben Winter und es hätte wieder eine für eine Zugverspätung sein können. Irgendwas von einem herrenlosen Gepäckstück.

Extra vorher nichts gegessen, da man sich ja mittlerweile auch relativ gut in der Bahnhofshalle den Bauch vollschlagen kann. Im hinteren Bereich, wo sich die Supermärkte, der Chinamann befindet, gibts immer die läggoren Bockwürstchen oder auch Hot Dogs. Nix war heute, da der Bereich mit dem Gitter geschlossen war.

Alle gafften natürlich am Zaun, wir auch. Manche regten sich wegen dem Schukarton in der Mitte auf, ich lachte, schüttelte den Kopf und sagte so halblaut “Naja, kennste doch: In Halle, da wern de Dumm nich alle!”
Am Rande stand eine hilflose Gruppe älterer Herren, so schätzungsweise kurz vor der Rente, mit Pistölchen, also Polizisten und wussten irgendwie nicht, was sie nun machen sollten. Die Gaffer wurden immer zahlreicher und ich musste mir bei diesem Anblick das Lachen verkneifen.

Hab dann nur noch so halblaut gesagt, dass wenn es wirklich eine Bombe sein sollte, wir noch hier stehen und die nicht den ganzen Bahnhof sperren. Welch Erleuchtung, denn kaum gesagt, rief die Bahnhofsdurchsagerin durch, dass alle die Bahnhofshalle sofort verlassen sollten, wegen diesem herrenlosen Gepäckstück.

Ich dachte ja immer, dass sowas die Polizei macht? Also die bekannte Ansage wie: “Achtung, hier spricht die Polizei!” Nöö, macht jetzt der Bahnhof in Eigenregie.
Leider verstand das aber niemand so wirklich. Die Verkäuferinnen in den Geschäften verkaufetn normal weiter, während mich eine junge Frau freundlich fragte, was genau die gerade sagten, da es wohl etwas unverständlich war.

Fazit: Von professionellen Krisenmanagment, kann man nun wirklich nicht reden. Wenn es tatsächlich eine Bombe gewesen wäre, wären wir wohl unter diesen Umstände längst im Jenseits.
Unser Kind jammerte usn die Ohren voll, weil es so schnell nichts zu Essen gab und wir außerdem bei der Kälte draußen evrweilen mussten.

Heute mal Realsatire. Ich schließe mit der weltberühmten Szene von Emil Steinberger: Ja wenn die Bombe TICKT, wenn sie TICKT. Dann ist es eine Zeitbombe!

Ja ja, Sachsen-Anhalt ist sicherer geworden! :lol:

 
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Ordnung Multitasking Schreibtisch

Notiert von Meister B. am 10. Januar 2012 unter Alltag, Satire

Man muss sich nicht immer um alles am Schreibtisch kümmern. Und … es muss nicht immer alles vom Computer gesteuert werden. Gewusst wie! :lol:

Danke an Chris für das Fundstück.

 
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Weihnachtsspecial – Der Stern von Betlehem

Notiert von Meister B. am 25. Dezember 2011 unter Alltag

Es wäre hier und jetzt ruhig und würde wohl ansonsten einfach nur als Nachricht abgetan, wenn ich es nicht selbst gesichtet hätte …

… Wie es der Zufall manchmal so will, waren wir gerade draußen, als wir dieses seltsame Lichtphänomen sichteten.

Feuerwerk? Nee, das fliegt nicht solange und auch nicht horizontal.

Der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten? Könnte man meinen.

Planet X, Nibiru, 2012, Vorboten? Für Verschwörungsfans DAS gefundene Fressen.

Flugzeugabsturz? Sah für mich für den Moment so aus.

Der Stern von Betlehem? Passt sehr gut zu Weihnachten.

R.I.P. Jopi Heesters! Vielleicht sein letzter Gruß?

Komet? So lautet die offizielle Version.

Bisher wurde (noch) nichts gefunden, was 100 % auf einen Kometen deuten könnte. Aus unserer Sicht war dieser Schwif sehr breit und man sah mehrere Leuchtkugeln davor.

In diesem Sinne: Weiterhin Frohe Weihnachten …

UPDATE 26.12.2011

Laut offizieller Meldung soll es sich um die Reste der Sojus-Rakete gehandelt haben. Siehe ZDF heute

 
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Weihnachten 2011: Mächtig Gewaltig

Notiert von Meister B. am 21. Dezember 2011 unter Alltag, Multimedia, Satire

Noch keine Geschenke gekauft? Ich habe einen Plan …

Ja wie kommt man denn nun noch daran?
Gewöhnlich durch einen Franz Jäger Panzerschrank

La la la la laa …

 
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Sechser im Lotto

Notiert von Meister B. am 3. Dezember 2011 unter Alltag

JAAAAA! Juhu! Nee, halt doch nicht!

Folgendes passierte mir heute … Mein Handy bimmelte. Als ich aufs Display schaute war eine unbekannte Nummer zu sehen. Eigentlich gehe ich dann selten ran. Es haben nur relativ wenige Leute meine Nummer und umgekehrt.
Trotzdem abgenommen. Hätte ja mein Vater sein können, der derzeit leider mal wieder im Krankenhaus liegt und mit seinen beiden Handys, immer mit mehreren Nummern experimentiert.
Doch da war irgendwie niemand dran. Irgendein Geklappere, es rauschte und auf mein “Hallo wer issn dran?” reagierte auch niemand. Aufgelegt und über Festnetz zurückgerufen. Der Teilnehmer ist nicht erreichbar. Hmm …

Unser Kind vielleicht mal wieder aus Bequemlichkeit, Jux und Dallerei aus dem Zimmer per Handy angerufen? Nöö!
Nach einer längeren Raterei, Mittagessen rief jemand übers Festnetz an.

“Warum haben Sie mich angerufen?”
“Wir haben nur zurückgerufen, weil jemand uns angerufen hatte!”

Es stellte sich dann heraus, dass wohl das Kleinkind einer Mutter mit dem Handy spielte und wahllos irgendeine Nummer eintippte und dann halt per Zufall mich anrief. :lol:

Tja, so kann man auch Kontakte knüpfen und sich erschrecken bzw. war es wohl der jungen Frau auch Angst und Bange, warum jemand Unbekanntes sie einfach anruft und womöglich mit ihrem Kind quatschen will.

Das man mit wahllosem Tippen ausgerechnet eine gültige Nummer erwischt, die sich dazu noch in Deutschland befindet und ausgerechnet mich auserwählt, ist wohl der Wahrscheinlichkeitsrechnung nach ein verschwindend geringer Zufall, aber möglich. Kann man froh sein, dass es keine Nummer ins Ausland war. Die Gebühren will ich dann nicht wissen.

Auf eine gewisse Art und Weise eben wie ein Sechser im Lotto. Geld gabs zwar nun nicht, aber dafür mal wieder eine interessante Lebenserfahrung mehr …

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