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Hurrikan Irene

Notiert von Meister B. am 28. August 2011 unter Alltag, Natur

Dieses Thema nudelt ja nun schon das ganze Wochenende aus der Flimmerkiste. Spannende Unterhaltung im Sommerloch und scheinbar panische Evakuierungsmaßnahmen.

Übertrieben?

Finde ich nicht! Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Erst kürzlich habe ich es wieder beobachten können, wie scheinbar schon eine Art Volksport bei Unwettern betrieben wird. Da wird eben bei einem Bierchen vor der Haustür dem Spektakel zugesehen, oder aber auch mit dem Auto spazieren gefahren …
Mal Ideologie weggelassen … Ich habe noch schwach in Erinnerung, als diese grünen Autos durch die Stadt fuhren und vor nahenden Unwettern warnten. Sogar bei Nebel und im Verhältnis lausigem Hochwasser bei kleinen Flüssen.
Zugegeben etwas unzeitgemäß, aber heutzutage technisch noch besser nutzbar.

Fazit: Bei speziell diesem Ereignis können wir uns eine Scheibe abschneiden und haben hier und da Nachholebedarf bzw. haben dies und jenes verschludern lassen.

Aufräumen ist leichter als sich zu verbarrikadieren …

 
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Echsen, Lurche, Molche

Notiert von Meister B. am 22. Mai 2011 unter Natur

Beim gestrigen Spaziergang, Weggabelung Klostermühle kleine Fichten, entdeckt.

Salamander

Salamander

(Vorderseite grau gestreift)

Welche Gattung es genau war, konnte ich bisher noch nicht herausfinden. Vielleicht liest ja mal ein Experte hier?
Leider war dieses Tierchen bereits verschieden und wurde womöglich überfahren. Wie leider oft in eigentlichen Schutzgebieten. :sad:
Die Spur dieser Tierchen findet sich entlang der ehemaligen Eisenbahnstrecke Querfurt – Vitzenburg. Im Schotterbett scheint es den idealen Lebensraum zu geben.

in puncto Echsen: Eine scheinbar vermehrte Anzahl von Blindschleichen ist am oberen Ende des Schwalbenschwanzes (Westhang der Querfurter Fichten) zu beobachten. Theoretisch dürften Kreuzottern nicht weit weg sein; theoretisch!

In diesem Sinne: Einen wunderschönen, sonnigen Sonntag!

 
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Irrgarten Altjeßnitz 2011

Notiert von Meister B. am 15. Mai 2011 unter Imaginary number, Natur, Nostalgie

“Alles neu macht der Mai!” So wird es jedenfalls seit Generationen überliefert. Der Irrgarten von Altjeßnitz ist zwar schon alt, aber jedes Jahr von neuem schön. Wenn die Rhododendren blühen besonders …

… der älteste und größte noch erhaltene barocke Irrgarten Deutschlands!
Auch dieses Jahr war, zumindestens beim Irren, perfektes Kaiserwetter.
Und ja ich kenne die Kombination links/links, aber habe mich trotzdem verlaufen … :D

 
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Wölfe in Querfurt?

Notiert von Meister B. am 9. Mai 2011 unter Alltag, Natur

Vor Ort spricht man manchmal schon scherzhaft von einem Mini-Zoo. Rehe, Eulen, Füchse, Hasen, Igel, Kuckuck, Specht, Blindschleichen, Kröten, Salamander und wie die ganzen einheimischen Tierarten alle heißen, findet man vorwiegend am Stadtrand von Querfurt.

Vor einiger Zeit am Querfurter Eselsstieg. Es war am späten Abend, als wir vor der Haustür noch eine pafften. Irgendwas raschelte im Gebüsch, was in der freien Natur nichts ungewöhnliches ist.
Wie das so ist zwischen Mann und Frau … “Sei vorsichtig; Angst und so”
Nachgeschaut und nüscht zu sehen … Wenig später ein Tier mit langem buschigem Schwanz und im Abendlicht grau bis weiß.

Was war das?

Ein Fuchs? Nöö! Der würde bei dem geringstem Geräusch stehen bleiben, gucken und ggf. fliehend weiterziehen, um wenig später über andere Wege wiederzukommen. Außerdem war es zu groß.

Ein Hund? Ich wüsste nicht wer einen solchen Hund überhaupt besitzt und geschweige denn zu unchristlichen Zeiten alleine rumlaufen lässt. Der hätte sich wohl bemerkbar gemacht!

Ein Dachs oder Waschbär? Die kennt jedes Kleinkind. Selbst wenn, müssten diese Tiere wohl Schlaftabletten gegessen haben.

Ein Wolf? Kam dann ins Gespräch …

Schilder mit der Aufschrift “Achtung Wölfe” kannte ich bisher nur aus dem Elbsandsteingebirge, Mitte der 80 Jahre. Und nun im dicht besiedelten mitteldeutschem Raum? Klingt unglaublich!
Wenig später wurde aber von nächtlichem Geheule und weiteren Sichtungen erzählt.
Sollte da wirklich etwas dran sein?

Freund Google besucht und tatsächlich wurde ich fündig …
Der Wolf ist in Sachsen-Anhalt angekommen
Wolf kehrt nach Sachsen-Anhalt zurück

(Beim zweiten Link kann man Sichtungen auch melden!)

Leider hat man in solchen Situationen keine Cam dabei. Auch widerspricht es meiner Natur, nachts mit einer Cam durchs Gebüsch zu krauchen, um Wolfsbilder zu schießen. (Wie der wohl reagieren würde?)

Ob es nun tatsächlich ein Wolf war, kann man so nicht bestätigen. Tatsache ist nur, dass sie wohl langfristig gesehen wieder heimisch werden könnten.

Solange die nur Hunger auf Wildschweine haben und Bären im Tierpark bleiben, soll es mir recht sein …

 
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Ausflug Goitzsche 2011

Notiert von Meister B. am 1. Mai 2011 unter Natur

Auch dieser gehört mittlerweile schon zum festen Bestandteil der saisonalen Touren.
Start ist am Fischeck in Bitterfeld. Von dort aus geht es zum Bitterfelder Bogen. Die Panoramasicht ist wunderschön und reicht bei klarer Sicht bis zum Petersberg bei Halle/Saale, oder sogar bis zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig.
Viele Wegen führen nach Goitzsche! Und so wurde diesmal ein ganz anderer Weg im Wald eingeschlagen. Irgendwie war es zwar dann doch der falsche Abzweig, da wir uns wie einem Urwald fühlten, aber wirklich verirren kann man sich nie. Ein Werksgelände gab die Orientierung wieder zurück.
Die Wegweiser waren auch wieder vorhanden und zeigten u.a. auf Schmetterlingswiese und Niemegk Denkmal. Kannten wir nicht und laut Beschreibung war es ja nicht soo weit.
Durch wundersame Wälder, auf asphaltierten Wegen, geschlendert, kamen wir dann irgendwann ans “Bitterfelder Meer”. Eine neue Hütte bestaunt und wiederum verlaufen.
Um nicht den ganzen Weg wieder zurückzulaufen, nahmen wir einen Trampelpfad am Ufer und kamen am Campingplatz raus. Zur Sandbank, welche die Namen der vielen freiwilligen Helfer aus Gesamtdeutschland, der Flutkatasrophe von 2002 trägt. Ab da an ist das Gelände bestens bekannt. Am neuen Badestrand vorbei zur Bernsteinvilla zum Pegelturm.
Gefuttert, gesüffelt, geguckt, Turm bestiegen usw.

Ein kleiner Auszug davon, als simple Slideshow …

Wenn man es nicht von früher kennt, glaubt man kaum, was dieser Ort mal für eine Dreckschleuder war. Davon merkt man nichts mehr. Im Gegenteil, es ist einfach nur schön dort und man sieht die positiven Veränderungen von Zeit zu Zeit. Ob Veranstaltungen oder nicht, es ist immer was los. Schade nur, dass es nicht überall so ist im Lande!

Erreichbarkeit: Durch die günstige Lage zwischen Halle/Saale, Dessau und Leipzig bequem über die A 9, Abfahrt Bitterfeld-Wolfen zu erreichen.
Für Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel: Strecken führen von Dessau, Halle und Leipzig nach Bitterfeld. Direkt am Bahnhof befinden sich der Busbahnhof. Die Linie 406 fährt an den Wochenenden direkt zur Goitzsche; Haltestelle “Straße am Pegelturm”. Der Fußweg zum Zentrum ist allerdings nicht sehr weit, sodaß man auch so die ganze Woche über den See erreichen kann.
Die Radwege sind auch prima ausgebaut, sodaß Sportfreunde ihrem Hobby frönen können. Wassersport kann ebenfalls hervorragend betrieben werden.

In diesem Sinne: Einen wunderschönen Maifeiertag und mal schauen, was es beim nächsten Besuch wieder Neues geben wird …

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