Vor einiger Zeit mal erwähnt, siehe auch Rubrik TV, befindet sich unmittelbar am Park in Lodersleben der Erlenborn.
Läuft man vom Park in Richtung „Roter Born“, welcher aufgrund des mutmaßlichen Besuches von Martin Luther wohl geläufiger sein sollte, findet am fast am Wegesrand eine kleine Quelle.
Hier kann man ein kleines, aber feines Naturschauspiel beobachten, wenn das Wasser sich auf natürlichem Wege durch den Sand an die Oberfläche drückt. Dies geschieht kontinuierlich und unabhängig der Jahreszeiten und führt der Querne eine nicht unerheblichen Teil der bekannten Wassermenge hinzu.
Ortskundige bzw. Autofahrer erleben die Fahrt gen Querfurt als kurze Fahrt. Wenige wissen aber, dass genau zwischen diesen beiden Orten die Grenze zwischen dem Buntsandstein (Lodersleben) und Muschelkalk (Querfurt) verläuft.
Folgt man dem Quernebach, wandert durch Lodersleben gen Querfurt und geht auf dem Radwanderweg weiter, kann man wunderbar diese Unterscheide entdecken. Unterhalb des unter Naturschutz stehenden Galgenberges, findet man direkt am Wegesrand kleinere lose Felskanten. Mit etwas Glück und Sachverstand, kann man in der Tat kleine Einschlüsse oder Abdrücke von Meeresbewohnern entdecken.
Für einheimische Häuslebauer ist dies wohl eher nerviger Bauchschutt, welcher allgemein als „Knack“ bezeichnet wird und Baumaschinen sich daran die Zähne ausbeißen müssen. Für Geologen und vor allem für den Tourismus ist diese Region wohl eher als Naturpark Saale-Unstrut-Triasland von Bedeutung.
Wer weiß was im Laufe der Zeit noch so entdeckt wird …