Burg Querfurt 1978

Ich war dabei und hatte vermutlich sichtlich Spaß. Aufgenommen wurde das Foto im sogenannten Zwinger. Der Bereich zwischen Korn – und Amtshaus. Ganz früher war das ein abgeschlossener Bereich. Kann man heute zur Bastion gehen, war das früher nicht möglich. Später gab es dann einen Mauerdurchbruch und eine Tür, welche dann ganz abgetragen wurde. Heute deuten noch ein paar Stufen von jenem Terrain.

Musikalisch erzählt, so kam in jenem Jahr eines der nachhaltigsten Lieder unter die Menschen …

Obduction Game feat. Windows 10 Story Remix

Die Story kennt man längst, die Rätsel sind lange gelöst. Doch was passierte vorher wirklich in Maray? Eben, der Klimawandel brachte die Dinger durcheinander …

Was ich bisher noch nicht verstanden habe bzw. ich mir nicht sicher bin, ob es überhaupt schon funktioniert. Man kann auch Effekte an einen Punkt anfügen. Ich vermute mal, dass die Effekte dann eben dynamischer sind. Also die Rauchsäule z.B. nicht mitwandert. Denke ich mal und habe keine Ahnung.

Urlaub mit Bruni

Vor fast 40 Jahren auf der Burg Querfurt. Bis zum 1. August 1980 meine offizielle Wohnanschrift.

trabi burg querfurt

(Bild: Diascan auf ORWO Color, privat)

Fast zur gleichen Zeit hörte ich erstmals die begehrte Langspielplatte vom Leipziger Kabarettisten Jürgen Hart. Ich kannte die aus dem FF, trällerte oft mit. Alltagssatire …

Für mich trifft das nicht ein? Steijen se ein! 

Querfurt unter Dampf

Bis Anfang der 1980er Jahre fuhren auch im Raum Querfurt noch vereinzelt Dampfloks. So auch auf der Nebenstrecke Röblingen am See – Querfurt – Vitzenburg. Vor allem an die Teilstrecke Querfurt – Vitzenburg kann ich mich noch dunkel erinnern.
Unterhalb der Fichten, auf der kleinen Anhöhe am Bahnübergang zur Klostermühle, wartete man am Wochenende oft auf den nahenden Zug. Soweit ich mich noch erinnere, fuhren die stündlich. Die Strecke war eingleisig. Am Bahnhof Lodersleben, welcher außerhalb der Ortschaft, schon fast in Leimbach liegt, gab es ein zweites Gleis. Dort musste der Zug auf den entgegenkommenden Zug warten. Beim Sonntagsspaziergang in den Fichten sah man dann schon die Rauchfahne in der Ferne. Also den wartenden Zug und wusste, bald kommt der Zug aus Querfurt.
Ein Verwandter von uns war außerdem Lokführer und auch Lehrausbilder und befuhr hin und wieder diese Strecke. Wenn er dann extra hupte, freute man sich ein Loch in den Hintern.
In Thaldorf am Ententeich war das auch oft ein romantisches Schauspiel. Wenn man die Fahne am Bahnhof Querfurt West (vormals Bahnhof Thaldorf) sah, meinten manche ihre Uhr danach gestellt zu haben.

Als mein Opa noch lebte, sind wir beide extra mit dem Eisenroß nach Vitzenburg und wieder zurück. Damals war schon klar, dass es bald zu Ende geht. Danach fuhren nur noch V 100 Loks.

(Bild: privat, Aufnahme 1998 – V 100 Lok am Eselstieg Querfurt)

Die Strecke ist längst stillgelegt und so bleiben nur noch zugewachsene Gleise als Zeitzeugen übrig. Wäre übrigens ein schöner Radweg nach Nebra, würde man es ausbauen.

(Bild: Diascan auf ORWO Color, privat)