Gästebuch und Geschichtsbuch

Gästebuch

Hmm Thema Gästebuch? Was soll da so weltebewegendes dran sein? Also, vor kurzem stelte mir mein schweizer Uru Forscherkollege Chris sein neuestes Projekt Im´eria vor. Dies ist eine Art RPG und wird Stück für Stück fortgeführt. Im Laufe des abendlichen MSN Chats schrieb jemand aus unserer Runde das er sich in das dortige Gästebuch einschrieb. Habe mich dann auch gleich dort umgesehen und mich ebenfalls un das Gästebuch eingeschrieben. Ich schrieb singemäß, tolle Seite und werde öfter mal vorbeischauen. Ich sagte es Chris und er meinte aus Spaß, immer diegleichen Sprüche. *gg* Klar aber was soll man den immer schreiben? Man kann natürlich auf die Thematik einer Website Bezug nehmen und sich darüber äußern. Aber hier geht es ja nur um diese eine Sache und dies wäre nur schlicht un einfach abschreiben von den Vorgängern. Hmm, sollte man toll und du bist einfach genial schreiben? Ich glaube dann denkt man womöglich man wird für dumm verkauft. Ok, geht auch etwas dezenter, prima und für deine Fähigkeiten, Alle Achtung! Das kann man vieleicht zu einem, ich sage mal „Otto-Normal-Webdesigner“ sagen aber nicht zu einem Informatikstudenten. Oder wie wäre die Variante des unveblümten Kommentares? Deine Seite ist einfach der größte Blödsinn den das Internet jemals gesehen hat. Hmm dann sähe ich Chris aber bestimmt auch das letzte mal. Zum Schluß hätte ich da noch die neutrale Variante zu bieten. Ich finde einfach kein Worte für deine Seite, ich finde sie gut aber es steht ja noch nicht viel, es wird schon werden.

Fazit: Es gibt einfach kein Rezept was man in ein Gästebuch einträgt, ist glaube ich doch letztlich egal. Schon mit einem EIntrag bekundet man doch schon das man da war und ist schon mehr wert als die Kommentare selbst. Von vielen Meinungen lebt nunmal eine Community.

Geschichtsbuch

Wie man inzwischen weiß, ist George W. Bush nun zum zweiten male als Präseident der Vereinigten Staaten gewählt worden. Hatte diesen ganzen Medienzirkus teilweise live mitverfolgt. Mich würde mal interessieren wieviel die Fernsehanstalten eingenommen haben. Wenn ich außerdem noch ganz frei und unverblümt höre wieviel die beiden Parteien für ihre Wahlkämpfe audgeben, so frage ich mich natürlich warum wir immer spenden sollen wobei diese Unsummen nur für diesen kleinen Zweck ausgeben.
Habe auf dem Sofa gelegen und bin ab und zu fast eingeschlafen. Immer wenn ich fast schlief, kamen neue Mledungen rein und hinderten mich am Schlaf. *g* Interessant waren für mich auch einzelne Befragungen von US-Bürgern. Oft hörte man von der USA und wenn jemand Hilfe braucht sind wir immer zuständig. Oh Oh Oh! Wo waren denn die Amerikaner als bei uns die Jahrtausendflut herrschte und es teilweise Kriegsähnliche zustände gab? Wo sind die Amerikaner wenn täglich dutzende Menschen sterben, weil sie nichtmal was zu essen haben? Wollen die vielleicht sterben und wollen die keine Hilfe? Das kann ich mir schwer vorstellen. Aber was sollte man den auch im Busch für Geld verdienen können? Also ist schon klar das wenn ich irgendwo in der Savanne eine Fast Food Kette aufmache das dies sich nicht rentiert. Also Öl ist da schon viel lukrativer, vor allem die zweitgrößten Ölreserven der Welt, das bringt ordentlichen Umsatz. Von den ganzen daran hängenden Industriezweigen mal ganz abgesehen. Aber egal, wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
Was mich vor allem störte und auch beunruhigte ist die Tatsache das mit der Angst der Menschen Wahlkampf gemacht wird. Klar Terror ist das schlimmste was man sich vorstellen kann. Ich selbst war zum Zeitpunkt des 11. Septembers bei der Bundeswehr und leistete meinen Grundwehrdienst. Wir alle waren zutiefst betroffen und schockiert, wir schauten jeden einzelnen Nahcrichtenschnipsel im Fernsehen weil wir sowas nie für mölich gehalten hatten. Es breitete sich auch bei uns die Angst aus, das wir vielleicht selbst in den Krieg müßten. Unsere damaligen Offiziere redeten sich den Mund fusslig und mußten ganze Überzeugungsarbeit leisten um die Gerüchte um einen bevorstehenden Krieg zu entkräften. Auch ich hatte Angst, Angst irgendwo hingeschickt zu werden und empfand auch Wut gegen diese Verbrecher. Aber, was daraus wurde und wie sich alles weiterentwickelte, kann ich auf keinem Fall befürworten, das ist nicht im Sinne der Opfer und das macht mich ebenfalls wütend.
Sowas erinnert mich stark an die bitteren Erlebnisse meiner Großeltern. Sie selbst hatten mir realitätsenah ihre eigenen Schicksale und Erlebnisse aus unserem Land vor 60 Jahren erzählt. Klar, man kann dies nicht mit den Amerikaner in einem Namen nennen und Bush ist nicht Amerika aber es erinnert mich einfach nur daran. Ich denke das diese Politik das zerstört oder schon hat, was viele Amerikaner in mühevoller Kleinarbeit über Jahre hinweg aufgebaut haben. Jeder Traum geht mal zu Ende, auch dieser amerikanische Traum.
Zum Abschluß noch ein kleines Filmchen. Habe dies durch Zufall auf einer Website entdeckt und es zeigt Bush in einer bestimmten Pose. Hatte diese kurz vor der Wahl schon woanders gepostet und man hatte dort darüber diskutiert ob man diesen Präsidenten wählen sollte. Wegen des neuerlichen Wahlssiegs von Bush, kann man es natürlcih wiederum anders betrachten, ist ein gefundenes Fressen für Karikaturisten und Satiriker.

Doch seht selbst: Aber Mr. President!

(Dieses kleine Movie ist 1,1 MB groß und ist mit dem Quicktime Player von Apple abzuspielen)

von

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