Generationskonflikte

Mal so meine Umwelt anguck und einige Leute real seh und mir wird schlecht. Trennung ist derzeit modern. Woran liegt es? Fehlenden Finanzen? Einengung eines Partners? Nöö, eben nicht! Fragt man nach wo das Problem lag, weiß man es selber nicht. Und ja, mittlerweile ist das schon krank. Es werden zusammen Häuser gebaut, Kinder in die Welt gesetzt und dann hat man keine Lust mehr auf Beziehung und haut einfach ab. Immer mehr Väter stehen dann mit den Kindern, Häusern und den Schulden alleine da. Manche machen sich einfach keine Waffel mehr, teilen ihr Haus und ziehen mit den neuen Liebhabern ein. Ist doch nett wenn Frau ihren Neuen mitbringt, kann man nachts an der Wand horchen, wie sie sich gerade vergnügt. Geht ja schließlich niemanden was an. Man hat ja eben das recht dazu und das interessieren einen schon Gefühle eines anderen Menschen?

Unsere Gesellschaft ist ganz deutlich im Wandel. Das kann man nicht mehr übersehen. Woran liegt das eigentlich? Ich behaupte einfach mal, dass die Auswirkungen der deutschen Teilung jetzt erst mit voller Wucht zuschlagen. Warum?

Im Osten war es aus familiärer Sicht einfach normal, dass beide Partner arbeiten gingen, was im Haushalt machten und Aufgaben teilten. Das ein Mann den Staubsuager schwingt, den Müll alleine wegbringt, selber Essen kochen kann, weiß wie man ne Waschmaschine anstellt etc. ist hier einfach nur normal. Ich bin damit aufgewachsen und ich kenne kaum Menschen meiner Generation, wo dies nicht so war. Klar kann man nicht alles über einen Kamm scheren, aber schaut man in die alten Bundesländer, so stehen einem oft die Haare zu Berge. Frau ist Hausfrau, Mann scheffelt die Kohle und muss immer mal mit Geschenken antanzen, damit Frau nicht weg läuft. Im Gegenzug werden Frauen oft wie Sklaven gehalten, da sie ja auch oft dann finanziell abhängig werden.

Schaut man sich die immer noch andauernde Abwanderungswelle gen Westen an, so werden auch bestimmte Werte mitgenommen und in Gesellschaften integriert. Wie oft wird man dann angehimmelt, wenn man merkt was man alles alleine kann. Für mich sind aber diese ganzen oben genannten Sachen normal, wie morgens auf die Toilette zu gehen.
Sowas hat aber auch immer eine Art Vorbildcharakter und man versucht dies zu übernehmen. Und hier ist ein Kernproblem. Wenn man bisher gewohnt war, dass ne Frau in der Küche stehen muss, für Kinder und den Haushalt alleine sorgt und man nun dies anders macht, kommt man mit der neuen Freiheit nicht klar, weil man sich schlichtweg damit nicht auskennt. Es fehlen einfach die Erfahrungen dazu und vor allem das Bewusstsein.

Warum ist es dann aber nun im Osten auch so, obwohl ja scheinbar andere Bedingungen herrschten? Das Klischee vom faulen Ossi und arroganten Wessi kennt man zur Genüge. Dazu nehme man die aktuell immer mehr zunehmende und schon akute Volksverblödung. Vieles wird einfach ohne Nachdenken aus den Medien übernommen und nicht mehr hinterfragt. Weiterhin ist in vielen Köpfen immer noch die Propaganda der deutschen Teilung in den Köpfen. Im Osten hungert man udn der Westen ist vergoldet. Wer beide Seiten kennt merkt, dass die Wessis bessere Ossis sind und umgekehrt.
Weltbilder werden übernommen und so nun auch das finstere Beziehungsmittelalter des Westens. Frau muss nicht mehr arbeiten und sucht sich einen Bezahlemann aus.

Eigentlich ist es ein unbewusster Kulturkampf, zwischen 2 Weltbildern, was am Ende alle gleich erscheinen lässt. Es äußert sich dann eben am Ende so, dass keiner mehr weiß was er/sie will und vor allem keine eigene Urteilskraft mehr vorhanden ist. Man geht viel zu schnell etwas ein und wirft es zu schnell wieder weg. Unsicherheit macht sich breit. Das kenne ich nur zu gut und andere ebenso. Eigentlich steht einer gemeinsamen Zukunft nichts im Wege, aber ständig wird alles hinterfragt und nach Fehlern gesucht. Es krankt am Ende oft daran, dass als Grund „Du bist mir zu schlau/zu hübsch und wirst von zu vielen umgarnt“ angegeben wird. Minderwertigkeitskomplexe sind doof, denn wenn man meine Stärken aufzählen würde, wären es ebenso viele Fehler und Macken. Es gibt immer einen Menschen der etwas besser kann als Du und wer nach absoluter Perfektion sucht, sucht das ganze Leben. Die gibts einfach nicht und ist ein Märchen, zusammengezimmert im TV.

Wichtig ist nur, dass man weiß was man will und sich wie ein erwachsener Mensch benimmt. Ich weiß nur, dass ne Frau die die Muttersprache nicht in Wort und Schrift beherrscht, schäme mich ja sonst in meinem Umfeld, keine eigenen Vorstellungen hat und keine anderen Fähigkeiten hat als ich, nix zu suchen hat. Ständig gegen einen ankämpfen wollen, weil man sonst Minderwertigkeitskomplexe hat, aber auf der anderen Seiten soll man anhimmeln, geht nie auf Dauer gut. Oder halt dauernd angehimmelt werden, immer nur ja sagen und einen nach der Nase reden, selber nix wollen und auf die Reihe kriegen. Wenn es dann brennt, den Spieß umdrehen und die eigene Schwäche auf den anderen übertragen.
Viele können nicht mehr reden und an sich selber arbeiten. Das muss aber von einem selbst kommen und nicht erst wenn man es immer wieder anspricht. Viele überspielen nur und reden nicht offen darüber. Klatschen wir halt einen Text in Word und lassen es korrigieren. Schon merkt es keiner mehr. Während andere offen dazu stehen und man im Laufe der Zeit daran arbeiten und man auch Fortschritte sieht. Davor muss man einfach Respekt haben, wenn das aus Eigenantrieb geschieht.
Ich bin weder mit einer Gitarre, noch mit einem Forum auf die Welt gekommen, sondern musste mir das alles selber erarbeiten. Was die Gitarre betrifft. Ich hatte nie Musikunterricht, nur ein lausiges Buch mit wenigen Grundkenntnissen und irgendwelcher dubiosen Folklore. Den Rest schaute man bei der Umwelt ab, was nie einfach war. Siehe Musikecke und das Midi „Spuk im Hochhaus“. Das hat mir keiner gezeigt, sondern ich hatte damals ne lausige VHS Aufnahme und spulte das dutzende male vor und zurück, suchte die Töne auf der Gitarre, verspielte mich und am Ende solange, bis ich den Dreh raus hatte. Das war die Arbeit einer ganzen Woche! Oder eben Foren, Blogs und Webdesign. Bin halt ein Spielefritze und finde sowas schon immer cool. Wollte das eben auch irgendwann mal selber machen und hatte absolut keine Ahnung wie. Hier eine Anleitung, dort eine und halbwegs was zusammen gebastelt. Meine erste Homepage sah grausam aus. Noch bei Lycos und vor allem knallten in der Galerie viel zu große Bilder einen entgegen. Von Fachbegriffen keinen blassen Schimmer, sich selbst zu wichtig genommen und man wollte es halt machen. Und ja, am Anfang war es wohl für so manche dann doch im Laufe der Zeit nervig, weil man dauernd nach Hilfe schrie. Irgendwann war es mir dann schon peinlich und ich sprang ins eiskalte Wasser. Dann rauschte eben mal ne Seite komplett ab, weil man einen Fehler machte. Aber eben genau aus den Fehlern lernte man und irgendwann verbesserte man sich so, dass man alleine auf eigenen Beinen stand und dann auch andere unterstützen konnte. So lernt man eben immer wieder, unabhängig zu sein und kann sich auf Inhalte konzentrieren. Trotzdem bin ich den jemals beteiligten Leuten auch heute dankbar. Sonst wäre es heute anders und hätte armselige Abhängigkeiten.

Es wäre eine Selbstlüge, wenn ich mich z.B. als Grafiker ausgeben würde und genau weiß, ich habe einfach kein Geschick und auch kein echtes Interesse daran. Wenn die Ambitionen fehlen und man immer auf andere angewiesen ist, sind Konflikte vorprogrammiert. Soviel Einsicht sollte man als erwachsener Mensch haben und lieber das tun, was man wirklich kann und dies perfektionieren. Man kann schon überall schnuppern, muss aber nicht immer alles können.

Es ist doch viel cooler wenn man einen Partner hat, der mal was kann, was man selber nicht beherrscht. Dann wäre das Gleichgewicht hergestellt. Ansonsten wird man permanent angehimmelt und zum Vorführobjekt degradiert. Das kann ja nun wirklich nicht der Sinn einer Beziehung sein. Man(n) will ja auch mal anhimmeln können und irgendwo auch stolz sein auf seinen Gegenpart.
Das erinnert mich gerade an eine Leherin in der Schule. Die hatte ne Menge Ahnung von dem was sie sagte, aber konnte noch nicht mal den Videorecorder bedienen. War sie deswegen dumm? Bestimmt nicht! Dann halfen eben Schüler aus und am Ende entwickelte sich eine Art spezielle Freundschaft zwischen Schülern und Lehrer. War immer cool, wenn man z.B. hochkomplizierte Rechenoperationen im Kopf konnte, aber eben nicht mal merkte, dass man den Stecker in die Steckdose stecken sollte, damit Strom fließt. Dafür konnten eben wir nicht so gut rechnen. Es gleicht sich immer alles aus.

Kinder …

Dieser Faktor wird sehr unterschätzt. Kinder sind unsere Zukunft. Was wir heute verzapfen, lässt sich später nicht einfach so wieder reparieren. Oft ist es so. Ab einem gewissen Alter will man nun selber Verantwortung übernehmen und will teils auf Teufel komm raus Kinder haben. Sowas ist cool und gut fürs Ego. das Geld stimmt, das Eigenheim auch, was will man mehr? Die echten Konsequenzen und Herausforderungen bedenken aber inzwischen die Wenigsten. Am Anfang wird der stolze Nachwuchs überall vorgeführt und scheinbar kann dieses Glück niemand zerstören. Dann geht es aber los, das Kind schreit die ganze Nacht und will sich einfach nicht beruhigen. Man muss ja schließlich auch ausgeschlafen auf Arbeit sein und kann das ggf. nicht mehr. Die Zeit, die sonst mit Hobby, Freunden ausgefüllt wurde, werden nun vom Kind beansprucht. Freunde sieht man so gut wie gar nicht mehr und selbst wenn, sind es nur Kurzbesuche und eben selten Feierlichkeiten. Männer werden eifersüchtig, weil die Kinder im Mittelpunkt stehen und man weniger Aufmerksamkeit bekommt. Verständlich, aber man sollte dann bedenken, dass man selbst früher so behandelt wurde, als man Kind war. Klappt das nicht, hängt es an der Frau, oder heutzutage oft auch am Mann. Es ist irgendwo richtig, dass man sich dies teilen kann, aber auf Dauer muss man sich generell einschränken und kann nicht halbwegs noch seien Freiheiten haben wollen. Das sind nur unnütze Belastungen. Je nach Familienstruktur werden die Kinder gern zu den Großeltern, Verwandten oder Freunden abgeschoben. In Ausnahmefällen ist das durchaus vertretbar, kann aber kein Dauerzustand sein. Kinder saugen alles in sich rein und übernehmen dies oft unbewusst in ihre Gefühlswelt.

Je länger eine Beziehung oder Ehe dauert, stellt sich irgendwann immer Routine ein. Völlig normal! Dann streitet man sich eben auch mal über belanglose Dinge, kriegt sich aber immer wieder ein, weil man genau weiß, was man am Partner schätzt. Wie oft maulten sich meine Eltern an, schrien sich mal an, oder redeten mal tagelang nicht miteinander. Und ja, das konnte auch mal soweit gehen, dass wir Kinder sagten, entweder ihr lasst euch jetzt scheiden, oder ihr verhaltet euch wieder normal. Am Ende bog sie selber wieder alles in die richtigen Bahnen und waren am Ende stärker als zuvor. In Krisenzeiten hielt man noch mehr zusammen und wenn einer dann eben vor allem mal gesundheitliche Probleme hatte, war immer der eine für den andere da. Das ist aber sowas von normal wie ich finde. Mir hat es vor allem eins mitgegeben im Leben, Sicherheit! Egal was mal für Krisen eintraten, es war immer jemand da.

Das Problem heutzutage ist, das die Reife eines Menschen immer später eintritt. Man handelt nicht mehr nach Vernunft, sondern nach Gefühlen und das ist falsch. Man muss sich einfach bewusst machen, was man sich vornimmt, wenn man sich Kinder anschafft. Man schenkt einem Menschen ein Leben und möchte, dass es diesem Menschen später auch gut geht und er sich gut in eine Gesellschaft integrieren kann und viele positive Dinge weitergibt.
Unter den heutigen Umständen ist es nahezu unmöglich geworden. Bin zwar ein Optimist, aber unter den derzeitigen Umständen wäre es einfach unverantwortlich ein Kind in die Welt zu setzen. Schon bei den kleinsten Problemen rennt man weg. Das geht nicht! Wenn wir von Sicherheit und Zukunft reden, müssen wir immer beim Elternhaus anfangen. Das ist die Wurzel jeder Gesellschaft und keine albernen Gesetze, um etwas zu biegen, wo der Hopfen und Malz längst verloren sind.

Muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen und sich in ein Kind versetzen. Also der da war mein Erzeuger. Der da begleitete mich bis zur Einschulung, der da bis zu meiner Jugend, der da bis dorthin und der ist mein aktueller Vater. Durch die spezielle Mutter-Kind-Bindung sind natürlich immer die Durchgangsdaddys das Problem und so richtig festlegen kann man sich dann auch nicht, wer der Beste war. Später kann man sich dann eben nie entscheiden was man will und führt diese Lebenseinstellung weiter. Man lernt schon von Hause aus, dass andere Probleme sind und merkt nicht mehr, dass man selber das Problem ist. Solche Leute dann später in Führungspositionen und das Chaos ist perfekt.
Man lernt einfach nur noch, dass andere Menschen generell schlecht sind und dir immer an den Kragen wollen. Man greift eben dann im übertragenem Sinne präventiv an, um angeblich etwas vorzubeugen. Arm, aber eben leider heute Realität!

Die Gesellschaft ist am Ende und krankt. Sieht man auch gerade bei der derzeitigen Finanzkrise. Anstatt den Problemen auf den Grund zu gehen, werden Gesetzte für Kontrollfanatismus geschaffen und so weiter gemacht, wie bisher.

Wir müssen wieder lernen offen zu reden. Denn nur so kann man Probleme sehen und auch vernünftig damit umgehen. Zum Glück kann man nicht alle über einen Kamm scheren, denn es gibt auch immer noch Randgruppen und Menschen, die nicht mit der Masse mit schwimmen. Ich finde es total wichtig, bei potenziellen Beziehungen offen darüber zu reden. Mal einen Fall rauspick … als ich einstmals eine Freundin kennen lernte, ich gerade solo war und man auf das Thema Beziehung kam, wurde einfach gesagt „Du bist nicht mein Typ“. Das heißt nicht das man hässlich ist, sondern man redet Klartext und ist einfach nur ehrlich. Ende des Liedes, es wurde ne dicke Freundschaft daraus. Das ist auch so ein Punkt den viele nicht mehr unterscheiden können und erfahrungsgemäß zu Kontrollfanatismus gehört. Oder wie immer öfter heutzutage, man geht eine Scheinbeziehung ein, weil man nicht in der Lage ist offen zu reden und rennt irgendwann grundlos weg. Es gibt genug Menschen mit denen man sich versteht und die auch immer für einen da sind, wenn es mal darauf ankommt. Aber es fehlt einfach das Gefühl dazu, um mehr werden zu lassen.
Das echte Gefühl ist so. Man macht sich keine Waffel und fährt notfalls 100 km mit dem Rad, nur um einen gemeinsamen Tag zu haben. Wenn es sein muss auch als Tramper oder wegen mir Schwarzfahren. Wenn das fehlt, kann man es gleich wieder vergessen. Viel Spaß beim Lügen und Heucheln!

Wie oft erlebt man, dass Menschen von dir schwärmen, aber nicht mal in der Lage sind die Dinge zu sehen, die man schon vorgibt. Das sind Links zum Blog oder eben bereits geschriebene Dinge auf Profilen. Wenn man auch nur einmal tiefgründig sich mit meiner Persönlichkeit beschäftigt, würde man sehen, dass ich mit Internet relativ viel ausgelastet bin und eben nicht immer mal ne freie Minute habe. Auch wenn man mal online ist, so bin ich gewiss nicht für einzelne Leute reserviert. Sowas habe ich einmal mitgemacht und es war es am Ende einfach nicht wert. Freunde und Bekannte haben das gleiche Recht dass man ihnen zuhört und sich unterhält, wie nahestehende Menschen. Ich verzichte mittlerweile ungern darauf, mal mit meinen männlichen Artgenossen wegzugehen, auch mal einen über den Durst zu trinken und über den Weltuntergang zu philosophieren. Die Mischung macht es und es hat absolut nichts mit Desinteresse zu tun, wenn sich eben mal einfach nur einen Abend für die Freunde entscheidet.
Dank Internet habe ich so manche alte Freunde wiedergefunden und eingeschlafene Kontakte wieder entstaubt. Es ist immer wieder schön, wenn man z.B. nach 15 Jahren alte Schulfreunde wiederfindet und es einen vorkommt, als sei die Zeit nie vergangen.

Grundlegend kann man schon sagen, wer zu Beginn gleich nach deinem Beruf oder Geld fragt, liebt dich nicht und ist es nicht wert geliebt zu werden. Wenn man merkt, jemand redet dir dauernd nach der Nase, hat ein Problem mit sich selber und ist auch kein geeigneter Partner. Das ist wie mit den Saufkumpels in der Kneipe. Solange du immer mal einen ausgibst, bist du Freund. Wer will denn schon jemanden haben, der sich Freunde kauft und immer nur dann zu etwas bereit ist, wenn man etwas bestimmtes leistet? Kann man ja gleich den Puff besuchen, ist es am Ende sogar billiger. Und sowas ist einfach nur eklig!

Am Ende bin ich froh, nie solche Extremfälle mitgemacht zu haben. Klar hat jeder Mensch seine Bedürfnisse nach Liebe und Zuneigung, aber wenn die Erfahrung und Vernunft dann einspringt und sagt „Hey, Finger weg von zusätzlichen Problemen“, freue ich mich immer mal wieder einfach nur „Nein, danke“ zu sagen. Ich glaube ich habe zu viele Schutzengel. Wenn dies und jenes anders gelaufen wäre … will ich gar nicht daran denken. Man muss nicht immer alles danach bereden, sonst müsste man sich hier und da nachträglich schämen, für die peinlichen Menschen die mal was mit dir zu tun hatten. Wenn dein Umfeld sagt dass gewisse Dinge nicht gut sind, sollte man auch darauf hören. Aber manchmal ist man eben etwas zu Ich bezogen und lässt sich von Hormonen leiten, anstatt vom Verstand.

Ich weiß dass ich Recht habe und in spätestens 5 Jahren Experten auftauchen, die meine Ansichten neu erfinden werden. Warum? Weil ich das gelebte niederschreibe und nicht einfach etwas konstruiere.

Das ist wie mit dem Internet. Erzählt man vor ein paar Jahren vom Nutzen, wurde es als alberne Spielerei abgetan. Erzählte man von Spielsucht, psychische Belastung durch Mobbing im Internet, wurde es als Spinnerei abgetan. Heute nimmt es ernst, obwohl es fast zu spät ist, da Internet eben mittlerweile das Sammelbecken der Gesellschaft ist, mit allen negativen Erscheinungen, die dazu gehören.

In diesem Sinne … die nächsten 5 Jahre werden auch chaotisch, bis wieder alles erfunden wird, die Leute „aufwachen“ und umdenken. Die Zeit arbeitet von selbst …

Joar …

von

You Are You

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