Höhlenforschung

Kurz vor dem Jahreswechsel war ich mit meiner Digicam in den Querfurter Fichten unterwegs und hatte einige Bilder gemacht. Geht man den Hauptweg durch den Wald, kommt man kurz vor dem Schwalbenschwanz, etwa „Blickmitte“ des Siegesberges, an einem merkwürdigem Loch vorbei.

(Anmerkung: Querfurter Bürger haben ihre Eigenarten was Namen anbelangt. Der Querfurter Stadtwald „Fichten“ besteht nämlich fast ausschließlich aus Schwarzkiefern.)

fichten

Bis vor einigen Jahren war dort noch ein zweites Loch sichtbar. Aus Erzählungen von älteren Bürgern weiß ich, daß diese Öffnungen früher so groß waren, daß man ein Stückchen auf den Knien reingehen konnte. Oft war von unterirdischen Gängen die Rede, bewiesen wurde dies aber nie. Unweit der Fichten, befand sich früher ein Dörfchen mit dem Namen Eilwarsdorf und ein Kloster. Von beiden findet man nur noch spärliche Reste. (Mauerreste und Fundamente) Angeblich sollen diese Gänge zur Burg Querfurt bzw. zum Kloster selbst geführt haben. Ehrlich gesagt kann ich mir das nicht wirklich vorstellen. Man bedenke, in diesem Gebiet war bis vor ca. 50 Jahren ein Steinbruch. Nach und nach wurde dieses Gebiet rekultiviert und so entstand der Wald.
Vielleicht sind es einfach nur Überreste aus dieser Zeit? Aber, in grauer Vorzeit, als Plünderungen, Pest und Kriege herrschten, wurde oft Zuflucht zu geheimen Orten gesucht. Meist wurde die Existenz gesichert, in dem man das Vieh und die üblichen Nahrungsmittel vor Plünderern sicherte.
Wie man ja zwischenzeitlich spätestens aus den Medien erfahren hat, befindet sich nicht allzuweit die Sternscheibe von Nebra. Wenn dort also sowas wie eine Art von Stonehenge war, warum sollte es sich denn nur auf dieses Gebiet begrenzt haben? Man kann ja nie wissen.

Fazit: Es weiß keiner warum dieses Loch dort ist und ich bin viel zu sehr Hobbyarchäologe um mir ein fundiertes Urteil bilden zu können.

So bis dahin …

nach

You Are You

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.