Übervorneulich am Dreieck

Viele kennen das Stadtbild heute nur noch mit der Kreissparkasse. Diese gabs zwar zuvor auch schon, war aber nebenan. Der Platz war einfach nur leer und dort wurde bis einige Jahre nach der Wende Markt abgehalten. Zur Weihnachtszeit halt auch Weihnachtsmarkt mit diesen tollen Märchenbildern, welche auf den abgedeckten Springebrunnen gestellt wurden.

Hier eine Aufnahme aus dem Jahre 1988, mit Springbrunnen und der Jugendverkaufsstelle …

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(Bildquelle: privat)

Wie das damals wohl jeder so machte, war die Überspringung des Wasserbeckens eine Art Mutprobe. Tief wars ja nicht, aber oftmals ganz schön naß. :D
Wo dieses Objekt im Bilde stand, befand sich wenig später der erste Geldautomat der Stadt Querfurt, in so nem aufgestelltem Häuschen. Weiter unten war die Naturbühne, welche für Veranstaltungen, am bekanntesten das jährliche Pfingstreffen der FDJ, genutzt wurde.

P.S.: Im Winter konnte man am benachbarten Graben, wunderbar Schullerbahnen bauen. Manchmal reichten die bis runter zum Fernsehladen. Naja, bis sie dann gestreut wurden …

Heute, wenn ich mal da bin und in der warmen Jahreszeit Eis schlecke, denke ich daran. Pscht, wenn keiner hinschaut, springe ich da über den heutigen kleinen Wasserfall.

1100 Jahre Fasching in Querfurt

In Anbetracht der Faschingszeit, sind wir heute mal krampfhaft lustig.

Einige werden sich bestimmt noch an die Ehrentribüne zur 1100-Jahrfeier von Querfurt erinnern. Stand unten an der Schule am Roßplatz, direkt auf dem Parkplatz. Nur für die damalige Prominenz und die üblichen Möchtegerngesehenwerdenen.

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(Bildquellen: privat)

Na gut, manche wollen das heute vielleicht auch nicht mehr wissen. Schließlich folgte man etwas später damals dann zweckgemäß anderen Winden.
Ich erinnere mich noch an die Vorbeimärsche zum 1. Mai, als ich noch ein Knirps war. Da war jedes Jahr auch so eine Tribüne aufgestellt. Jedes Jahr die gleiche Rede, nur die Zahlen wurden verändert. Konnte man irgendwann mitreden und desöfteren machten wir uns auch darüber lustig.

Auch heute gibts hin und wieder gleiche, inhaltslose Reden. Von roten Dächern und Dachdeckern als Staatschef … Aber zum Glück ist im Gegensatz zu früher Dabeisein keine Pflicht mehr. Wenns peinlich wird, wird gleich abgehauen.

In diesem Sinne: So war das damals eben alles mal. Und wenn sie nicht gestorben sind, betätigen sie bis heute noch ihre Winkelemente.

Schönen lustigen Sonntag gewünscht! :)

Der Milchladen

Nix da mit Tetrapacks aus dem Supermarkt. Naja okay, die Kondensnmilch aus den „Dreieckstüten“ gabs schon.
Samstags frische Milch im Milchladen kaufen. Hier eine Aufnahme aus dem Jahre 1988; rechts im Bild zu erkennen …

milchladen

(Bildquelle: privat)

Aber Vorsicht beim Transport nach Hause. Der Aludeckel könnte beschädigt werden. Der läggore Spaß dauerte nur einen Tag, denn viel länger war die Milch nicht haltbar. Aus heutiger Sicht lustig, wenn man an die entsprechende Menge im Einkaufsnetz denkt. Da passte sehr viel rein und sah aus wie ne fette Blase.

Prost! :)

Burggraben Burg Querfurt

Einen wunderschönen Samstagabend. Vielleicht erinnern sich ja noch einige an den Burggraben der Burg Querfurt, wie er mal in den 80’s ausgesehen hat?

Ja genau, haufenweise Grünzeug in Form von Efeu und Gestrüpp. Anfangs konnte man noch einen schmalen Trampelpfad bedienen und dann war es sozusagen ein Vietnam 2.0. Ohne Stock und Durchpeitschen war da kein Weg mehr in Sicht.

Hier ein Bild aus jener Zeit, als es noch halbwegs begehbar war.

burggraben

(Bildquelle: privat)

Ich erinnere mich noch, dass Anfang der 90’s eine Art internationales Workcamp auf der Burg zu Gast war und den Burggraben von Unrat befreite. Waren glaube ich sogar Schüler aus Tschechien, der Slowakei und einige andere.

Heute sieht man davon nichts mehr und kann seelenruhig durch den Burggraben spazieren. Bilder schießen und die Architektur in aller Ruhe studieren.
Na gut, die Mauer gen Bauernmuseum müsste zumindestens mal geprüft werden wie ich finde. Diese Eisspalten im Winter sehen irgendwie zerstörerisch aus.