Terrestrische Navigation

Gesundes Neues Jahr!

Zwischen Winterstürmen und Tauwetter, verband sich ein Artefakt der Oberfläche, mit der alten Welt der D’ni Minkata! Lange nicht besucht. Musste mich erinnern, was es dort zu erkunden gab. Der Hinweis dazu, befindet sich in D’ni Ae’gura.

Für den Moment verwirrend, aber nach einer Nacht später einleuchtend. Gestirne am Himmel, Kompass, Zeit, Weg; folge dem Pfad der Sterne!

Fleißige Forscher, hielten ihre Reise per Video fest und stellten es anderen Kollegen zur Verfügung. Um das Prinzip dieser Welt zu verstehen, nochmals ein Auszug dessen …

Was mich zum Kern der Sache bringt. Das wohl derzeit älteste Artefakt, der menschlichen Darstellung des Himmels, die Himmelsscheibe von Nebra.

Zitat Wikipedia: „… Als die Scheibe vergraben wurde, war sie ein drittes Mal modifiziert worden: Es fehlte bereits der linke Horizontbogen und die Scheibe war am Rand mit 40 sehr regelmäßig ausgestanzten, etwa 3 Millimeter großen Löchern versehen. …

Dritte Phase

Als letzte Ergänzung kam ein weiterer goldener Bogen mit zwei annähernd parallelen Längsrillen hinzu, der als Sonnenbarke gedeutet wird, wie man sie aus ägyptischen oder minoischen Abbildungen kennt. Umgeben ist der Bogen an den Längsseiten von kurzen Einkerbungen in der Bronzeplatte, vergleichbar der Darstellung von Rudern auf anderen bronzezeitlichen Schiffsdarstellungen aus Griechenland und Skandinavien. Diese Ergänzung hat vermutlich keine kalendarische Funktion, sondern könnte die allnächtliche Überfahrt der Sonne von West nach Ost darstellen. Inwieweit daraus auf einen bronzezeitlichen kulturellen Austausch zwischen Mitteleuropa und dem Nahen Osten geschlossen werden kann, lässt sich zurzeit nicht beantworten. Der Zweck der Löcher am Rand der Scheibe ist ungeklärt, mutmaßlich dienten sie zur Befestigung. Besonders diese letzte Ergänzung legt eine Verwendung der Scheibe auch für kultische Zwecke nahe.

Für die an den wissenschaftlichen Untersuchungen beteiligten Wissenschaftler steht nunmehr jedoch fest, dass diese Scheibe nicht ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum stammt und anschließend ihren Weg nach Mitteleuropa gefunden hat. Sie ist für sie zweifelsfrei um ca. 1600 v. Chr. direkt in Mitteleuropa angefertigt worden. Damit ist die Scheibe nach Ansicht der Fachleute die von einer mitteleuropäischen Zivilisation angefertigte, bislang älteste, konkrete Darstellung des Nachthimmels aller Zeiten und somit die erste erhaltene Abbildung des Kosmos der Menschheitsgeschichte. Sie ist ca. 200 Jahre älter als die frühesten bis jetzt in Ägypten gefundenen Darstellungen. …“

(Quelle)

Was wäre, wenn die 40 Löcher der Scheibe, keinem kultischem Zweck, sondern einer Art Navigation dienten? Eine Lehrbücherverbrennung der Gegenwart, da die Geschichte komplett umgeschrieben werden müsste?
Es fehlen fundierte Beweise …

Interessant sind die Querverbindungen vom Kreiselkompass zum Sonnenkompass, welchen die Wikinger bereits kannten und damit navigierten.

1000 Fragen und kaum Antworten!

Was macht eine Scheibe für einen Sinn, wenn zur Winter – oder Sommersonnenwende, der Himmel bedeckt ist? Es MUSS einfach mehr geben unter der Erde. Da bin ich ziemlich sicher.

Das Ende wurde noch nicht geschrieben …

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