5 Jahre Eselsstieg Blog

Der älteste noch erhaltene Eintrag: Der ganz normale Alttag
Zufällig bin ich nun auch wieder kurz bei Staffel 2 und die Zeiten haben sich geändert …

Was sind 5 Jahre? Nun, eine Menge wie ich finde. Ist ja fast vergleichbar mit der Geburt eines Kindes, bis zur Einschulung. Wenn ich mich heute so über damals lese, muss ich hin und wieder schmunzeln, oder auch mal ein oO von mir geben. Manches ist heute nicht mehr nachvollziehbar, manches heute größer, als es jemals gewesen war. Was Webdesign & Co. angeht, steckte ich damals noch in den Kinderschuhen. Nicht nur ich, sondern auch die ganze Blogsphäre.
Ja was schreibt man nun in so einem Blog? Irgendwelchen Tratsch aus dem Leben? Das fiel mir anfangs schwer, da ich nicht dem Typus Tratschtante angehöre. Mittlerweile völlig normal und man macht sich da kaum noch Gedanken darüber.
Oder sind es eben doch Geschichten aus meiner ans Herz gewachsenen Community? Tja, es gibt immer sowas wie ein erstes Mal. Man kann es nie ganz ablegen und vor allem nicht einfach gegen etwas anderes austauschen.
Oder werden mal wieder neue technische Errungenschaften beschlaumeiert …

Die Themen sind so vielschichtig, als dass man alles in einem Satz beschreiben könnte. Und ja, 5 Jahre bedeutet nicht nur Höhen, sondern auch immer Tiefen. Es gab schon Tage, an denen man hätte alles hinwerfen wollen. Aber auch sowas geht vorbei. Wo Regen ist, ist auch immer die Sonne.

Es geht viel weniger um Inhalt, sondern vor allem auch darum, nicht in jeder Krise zu flüchten, Kontinuität zu wahren und sich zu entwickeln. Ich glaube schon, es hat auch was von einer Vorbildfunktion, sich nicht aufzugeben.
Ich habe schon so viele Projekte untergehen sehen, nur weil mal etwas Feedback weniger kam. In erster Linie macht man es aber auch für sich und kann nicht erwarten, dass man jeden Tag in den Himmel gehoben wird. Wenn man selber nichts dafür tut, ist man selber Schuld und darf nicht die Fehler bei anderen suchen.

Und ja, es sagte niemand, du musst einen Blog haben und du musst es lernen, wie es überhaupt funktioniert. Und ja, ich hatte absolut keine Ahnung, was ich da tat. Und ja, am Anfang bin ich genug Leuten auf den Wecker gefallen, wenn man mal wieder aus Unkenntnis etwas zerschossen hatte auf dem Server. Bis es einen irgendwann selber nervte, immer nett zu sein bei anderen um Hilfe betteln.
Die einzige Alternative ist: Du bist für dich alleine verantwortlich! Ausreden wie, ich bin nicht der Typ dafür und bin nicht so für sowas, können keine Grundlage sein, um sowas in der Art zu schaffen und ständig auf andere angewiesen zu sein.

Das wichtigste Gut ist die Unabhängigkeit!

Ich habe weder die Weisheit mit Löffeln gefressen, bin auch nicht damit zur Welt gekommen, sondern musste mir alles selber erarbeiten. So ist das eben, wenn man für eine Sache brennt und sich nicht kleinkriegen lässt.
Heutzutage ist mir sowieso schon alles zu schnellebig und vor allem respektlos. Irgendeine entwickelende Konstante braucht der Mensch. Und sei es nur sowas wie eine Art Vorbildfunktion …

In diesem Sinne: Auf die Zukunft, wo auch immer sie uns hinführen wird. Vielleicht ist ja der Blog morgen rosa, oder doch binär?

Die Zukunft fetzt! Man weiß nie was morgen kommt. Es kommt eh immer anders, als man dachte …

von

You Are You

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