Alles in Ordnung?

Ich glaube einiges aus meinem Gedächtnisspeicher muß gelöscht worden sein. Seit knapp einem Jahr schlage ich mich mit einem HTML Designer Programm rum, das erstens fehlerhaft ist und zweitens sehr oft abstürzt. Irgendwie bin ich nur auf Google geeicht, anstatt mal nachzudenken und zurück zublicken wie ich Dinge früher machte. Hat bei mir nicht damals alles mit dem Netscape Composer begonnen?
Bin so, ich sage mal durch Zufall, auf Nvu gekommen. Ist ja verallgemeinert ein Abkömmling dessen und ich hab die Grundlagen vom Webdesign dort erlernt. Gut, über Funktionen und Komfort kann man sich immer streiten, aber mit diesem Programm komme ich, wie früher schon mit dem Netscape Composer prima zurecht. Im Laufe der Zeit sammelt man Erfahrungen und kann diverse Quellcodes auch per Hand einbauen, bin eh der Schreibertyp der gern und viel tippt.
Wieder ein Problem verschwunden …

Kaum ziehe ich mich etwas aus dem Mysterium zurück, merke ich das mir was fehlt. Bin schon zulange intensiv mit den ganzen Comunitys verwurzelt und merke deutlich wie es ist mal was ganz anderes zu machen. Es wirkt entfremdend und verwirrend. Aber es hat auch was positives, man sieht gewisse Dinge mit Abstand und kann somit neue Ideen entwickeln oder einiges anders gestalten. Ich bewundere manche Leute wie die ständig auf Hochtouren nur für andere da sind. Respekt! Wer glaubt das durch ständige gemeinsame Dinge keine Konflikte entstehen, ist ein Lügner. Gerade in Sachen Forum … Man kommt sich im Laufe der Zeit näher und es entwickeln sich Freundschaften, man kennt sein Gegenüber. Es entwickeln sich aber auch gewissen Konstanten die einem irgendwann so auf den Geist gehen, das man abgenervt reagiert. Wer nimmt der muß auch was geben, meine Rede!
Es gibt Tage, an denen produziert man wahre „Meisterleistungen“. Es gibt Tage an denen ist man kontraproduktiv und bringt nichts als Unsinn zustande. Das ist aber sowas von normal, aber interessant bzw. erstaunlich das solche Dinge immer wieder von neuem Anlaß für Diskussionen sind. Der Geist sollte von innen nach außen wandern und nicht umgekehrt. Ich meine immer nur mit sich selbst beschäftigen, obwohl man Antworten bereits kennt, ist Stillstand! Hmm, das tönt ja nach einem Philosophiethema hier im Blog, ich denke darüber nach.

Themen … Eigentlich habe ich davon hier viel zuwenig. Ob eigene Geschichten oder Episoden hier gut reinpassen würden? Hab sowas schon sehr lange nicht mehr gemacht. Schon als Kind war ich z.B. begeisterter Puppentheaterspieler und hab sogar eigene kleine Stücke geschrieben. Nannte das damals ziemlich stolz „Manuskripte“.
Gut, zu Kindergeschichten habe ich heute keinen Bezug mehr, aber dafür zur Natur und meiner angeborenen Beobachtungsgabe (kann ja nichts dafür das ich mir fast alles merke). Sowas ähnliches mochte ich immer bei dem Schriftsteller Erwin Strittmatter. Laß man einige seiner Bücher, konnte man förmlich jeden Grashalm durchs Buch riechen, so genau beschrieb er alles.
Oho, ich schreibe und schreibe und habe mich während dessen nun dazu entschlossen neue Theman einzuführen. Ich sage mal spontan „Wahre Episoden“ und „erfundene (blöder Ausdruck) Geschichten“. In meinen spärlichen 27 Jahren meines irdischen Daseins, hat sich trotz allem so einiges an Erlebnissen angesammelt die eigentlich nicht in Vergessenheit geraten sollten. Erinnerungen, Zeichen gegen das Vergessen aber auch Mahnungen, so soll es sein.

Ich erschaffe nun neue Themen und fülle die von Zeit zu Zeit mit Inhalt. Ok, genug des Ausschweifens, ich schließe für heute …

So bis dahin …

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