Die feuerrote Blume

gewidmet ….

Es war einmal ein magnetisches Herz, welches alles in seinem Bann zog, um zu zeigen, dass vieles möglich ist. Alles funktionierte, die Freiheit roch herrlich. Es entstanden schier unendich große Kräfte, welche aus Träumen gemacht worden. Das Atmen fiel leichter …

Er hatte versucht, die feuerrote Blume zu pflücken. Als er es tun wollte, fand er sie nicht. Wo war sie hin?

Er war schon einmal dort und erfreute sich an ihrer Schönheit und dem Glanz welchen sie ausstrahlte. Sie besaß magische Anziehungskräfte. Er kam nicht mehr davon los und blieb lange bei ihr. Beide glänzten nun eine zeitlang.
Er kümmerte sich um sie, wollte dass sie noch mehr blüht, merkte aber nicht, dass er ihr im Laufe der Zeit das nötige Licht zum gedeihen nahm. Jede Änderung der Form wurde mißtrauisch beäugt und Triebe wurden gestutzt. Die Blume begann, weil ihr nichts anderes übrig blieb, kleiner zu werden. Sie verdorrte …

Da dachte er sich, sie hatte ihn nur geblendet, oder braucht Hilfe. Er goß sie, düngte sie, fasste sie an um sie sie zu stützen. Es half alles nichts.
Wutentbrannt und wie im Rausch zertrat er dass, was noch an der Erdoberfläche rausguckte und ging.

Nach einer langen Irrfahrt und Suche, fand er erneut Blumen. Diese sahen ähnlich wie die feuerrote Blume aus, waren aber gelb. Erst fand er eine, dann 22. Eine war ganz groß. Auch sie leuchtete, aber gelb. Aber sie leuchteten nur und strahlten keine Wärme aus. Er kümmerte sich um sie und wiederholte keine alten Fehler. Sie gediehen und gediehen, waren aber nur große gelbe Blumen. Es wurde bunter und abwechslunsgreicher und er vergaß vieles und wurde wieder fröhlicher. Er ging damit auch auf.
Irgendwann merkte er trotzdem, das ein gewisses Etwas fehlte.

Er mochte nun vieles und betrachtete Blumen ganz anders, egal welche Farbe. Er wusste nun warum sie eingehen und wann sie wachsen.
Plötzlich spürte er einen Hauch von Wärme im Nacken. Er kannte dieses Gefühl und wusste woher es kam. Hatte ihn die feuerrote Blume erneut gerufen? Es war ein ungewöhnlicher Zeitpunkt, konnte sie noch wachsen, wächst sie wieder, hat sie sich erholt?

Er ging dem nach und tatsächlich fand er die Blume wieder. Sie strahlte nun anders, war kleiner als er sie kannte, aber sie strahlte immernoch diese gewisse Wärme aus. Vorsichtig näherte er sich und fragte nach dem Befinden. Es war diesmal anders, aber doch noch irgendwie gleich. Er merkwürdiges Gefühl, aber er erdrückte sie nicht wieder wie einst. Geduldig setzte er sich hin und machte nichts weiter als zu sehen, ob es Tatsachen gab. Eines morgens merkte er, wie die Blume etwas gewachsen war. War es Einbildung oder war es wirklich so?
Er hatte nichts gemacht, außer der Blume zugeschaut und sie machen zu lassen, was sie will.
Tatsächlich, sie war gewachsen. Mit dieser Freude stand er auf um es den anderen Blumen gleich zu tun und davon zu berichten.

Es wurde ihm bewußt, diese Blume ist die Quelle deines Glückes. Egal ob er da war oder nicht, egal wann sie blühte und Wärme ausstrahlte. Er wusste nun sie ist immer da. Nur wenn er sie so wachsen lässt und sich dann daran erfeut ist sie da. Sein ganzer Groll von einst, war nur das Echo von ihm selbst. Die Luft war frisch und es atmete sich noch leichter. Er wusste nun, die Blume die einstmal wuchs, ist immer da und wird solange er lebt nicht wieder verschwinden können. Die Zeit ist er selbst, die Blume wird immer blühen und kann niemals entfernt werden. Er mochte sie sehr, die andere auch, aber immernoch diese.
Diese mächtige Kraft … Er ist ein Mensch, aber genauso wie diese Blume. Er sah dass sein Haß von damals, sein Spiegelbild war, denn er war auch nicht anders oder besser.

So bis dahin …

von

You Are You

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