Fremdwahrnehmung

Über Twittter bin ich auf diesen Artikel aufmerksam geworden.
Ich finde ihn sehr interessant, da er einige lose Gedanken von mir, eindeutiger formuliert. Und ja, es ist in der Tat so, dass die eigene Wahrnehmung oftmals eine ganz andere ist, als die von Fremden. Man müsste es natürlich nun spezifizieren, um es genauer abgrenzen zu können.
Ich meine wenn ich mich als Fremder für gewisse Themengebiete interessiere, so fällt es unter Umständen leichter, sich in eine Materie reindenken zu können. Grundsätzlich war ich aber schon immer der Meinung, dass die qualitativste Arbeit nicht immer genügt, um einen Erfolg zu erzielen. Die größten Fehler die meiner Meinung nach gemacht werden, ist sich in einem Erfolg zu baden, zu komplex zu werden und den Gedanken, wie fühlen sich Neulinge ganz vergisst.

Es kann etwas noch so gut gemeint sein, aber ab einem gewissen Punkt wird man nur noch für einen eingeschworenen Kreis verständlich sein. Das führt früher oder später zu Spaltung, aufgrund von Missverständnissen. Auf deutsch: Wenn es dir zu gut geht, wirst du faul, träge und realitätsfremd.

Wenn ich mich mal an meine eigene Nase fasse und YouTube herausgreife, so kann ich diese Wahrnehmungen nur bestätigen. Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass Videos, welche ich persönlich als absoluten Thrash empfinde, manchmal ein besseres Feedback bekommen, als eher ernstere Videos.
Egal ob Kunst oder Wirtschaft, es ist auch in banalen Alltagssituationen nicht viel anders.

Gefühle täuschen eben oft. Wir sind nicht immer so schlecht wie wir meinen uns zu fühlen und natürlich auch nicht immer so toll, wie wir manchmal denken.

Joar …

nach

You Are You

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