Gründe des Scheiterns

Viele Menschen verpassen im Leben die wirklich wichtigen Menschen und Chancen, weil sie nicht wissen was sie wollen und sich an unwichtigen Äußerlichkeiten oder materiellen Dingen festhalten.

Du denkst dir geht es schlecht mit deinen Problemen und bist der einzigste Mensch damit auf der Welt? Es geht immer noch weiter nach unten und genau diese Menschen sind stärker als Du und lachen darüber.

Warum sieht man vieles nicht?

1) mangelnde Intelligenz, fehlendes Bewusstsein, Orientierungslosigkeit und keinen eigenen Willen
2) man möchte selber auf etwas kommen, es erfinden
4) es könnte Scham bedeuten, sich was sagen zu lassen
5) der Wahn alles können zu müssen und dessen Minderwertigkeitskomplexen
6) reden
7) bisher ging immer alles gut und wird es auch in Zukunft
8 ) man handelt immer nur soweit, wie es einem mal für einen selbst schlecht ging
9) andere haben Unrecht, weil sie nicht auf der eigenen Ebene schweben
10) wer Unrecht vollbrachte, hat immer Unrecht

Mit etwas Feingefühl, der Eigenschaft aus Fehlern lernen zu können, den Willen und die Einsicht, sich als Kernproblem zu sehen, kann man Berge versetzen. Zeit ist relativ!

Joar …

nach

You Are You

Ein Gedanke zu „Gründe des Scheiterns

  1. Sunny

    Kleiner Senftopf zum Thema „Scheitern“

    2 weitere Gründe die ich gerne erwähnen möchte:

    11) Angst – nicht zu verwechseln mit fehlendem Willen!
    Es ist durchaus möglich etwas sehr zu wollen, aber es nicht anzugehen weil man vor
    den eventuellen Auswirkungen zu viel Angst hat. Hierzu zählen vor allem wohl auch
    irrrationale Ängste wie Verlustängste, Zukunftsängste, Angst vor Dingen die man
    nicht kalkulieren kann oder einfach Angst vor genau den Dingen die man verdrängt.

    12) fehlendes Durchhaltevermögen / Unfähigkeit einen eigenen Weg lange genug zu gehen
    Erlernte, schlechte Angewohnheiten zu erkennen und dann aus diesen ausgetretenen Pfaden auszubrechen ist eine schwierige Sache.
    Soll heißen wenn man in einem klaren Augenblick erkannt hat, dass einem diese und jene Dinge nicht gut tun und man eigentlich einfach dies und jenes tun müsste um es besser zu machen, dann ändert sich das Leben NICHT durch DAS EINE Mal.
    Nein, man muss sich immer und immer wieder überwinden und genau daran scheitern viele.

    Es ist wohl irgendwie fast alles vergleichbar mit einem Alkoholentzug.
    1. Stufe ist das Erkennen, dass man überhaupt ein wie auch immer geartetes Problem hat (wohl schwierigste Stufe – Verleugnung/Ignoranz ist die halbe Miete, schließlich hat man kein Problem mit z.B. dem Lustigmacher und Sorgenvertreiber Alkohol, man selbst benutzt ja den Alkohol, der Alkohol benutzt einen nicht – und weitere Ausreden).

    2. Stufe: Angst überwinden, Neues ist nicht schlecht!!
    Finde einen Weg der dich von dem geregelten Problem wegführt. Das bringt viel Veränderung mit sich und wirkt oft verunsichernd, da weggetünchte und vielleicht auch neue Sorgen plötzlich wieder mitten im Raum stehen, aber hey mal ehrlich, besser ists doch mit Unterstützung die Sorgen dann einzeln und nach und nach anzupacken und totzuschlagen, als sie zu verdrängen und trotzdem immer im Hinterkopf zu wissen, dass sie geballt draußen vor der Tür WARTEN …und immer WEITER WARTEN werden… – also anpacken und „Entzug“ WÄHLEN, nicht sich dazu überreden lassen – du musst das selber für dich machen, ansonsten lass es bleiben!

    3. Stufe: Hab den Willen wirklich das Problem zu beseitigen und die Kraft der Versuchung zu widerstehen in die altbekannten problematischen Muster zurückzufallen (das ist der Teil wo sich rausstellt ob man wirklich Mut und Willen hat, denn jetzt geht’s ans wirkliche Leben ohne dass man sich versteckt, wegschaut und wimmert.) Die alten ausgetretenen Wege sind die, die sich richtig anfühlen, sind die, die leicht zu gehen sind, sind die, die man kennt und welche sich am hinterhältigsten wieder in den Alltag einschleichen. Aber irgendwie kann doch jeder für sich ein kleiner Held sein und dagegen kämpfen.

    Der Teil ist schwierig und Rückschläge tauchen mit Sicherheit auf, aber auch vor Rückschlägen sollte man keine Angst haben – sie lassen die Welt nicht zusammenstürzen, solange man sie als solche erkennt, sie annimmt und dann aber wieder richtig weiter macht!!
    Und ES IST EINE STÄRKE um Rat fragen zu können oder nach Hilfe zu fragen und es zeugt von sozialer Kompetenz zu erkennen, dass man in der Gruppe oder einfach nur zu zweit stärker ist als alleine.

    Tipp: Man muss nicht um Hilfe bitten, man kann sie eben auch erfragen!!!
    Ein „Würdest du mir bei dem und dem helfen?“ klingt wesentlich besser als ein „Bitte hilf mir“. Das hat auch den Vorteil dass man sich nicht vor sich selber schämt – denn man kennt ja das Ziel, aber oft ist der Weg für einen alleine zu einsam … und wer will schon einsam sein …

    Senfende

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