Rückblick oder Runde 3

Mir fällt gerade ein, dass mein Blog demnächst schon 3 Jahre alt wird. Das ich solange geschrieben habe, dachte ich damals nicht. Es war halt was Neues, was ausprobiert werden wollte.
Nun, was erzählt man denn so alles in einem Blog? Sind es denn die diversen Sonntagsausflüge, welche niemanden interessieren, weil man bestimmte Orte nicht kennt? Sind es belanglose. tägliche Lebensanalysen, welche das Einschlafen fördern? Oder sind es alberne Momentaufnahnamen aus dem Leben, welche andere mit einbeziehen?

Ich denke, es gibt kein Rezept für einen Blog. Es ist doch egal, ob nur ein Leser pro Tag da ist, oder manchmal auch keiner. Das Wichtigste für mich … einfach spontan, irgendeinen Gedanken oder ein Erlebnis festzuhalten. Manchmal denkt man urplötzlich Blog, Blog, Blog und dann schreibt man darauf los. Ob man sein Geblubbere am nächsten Tag noch toll findet, ist völlig unwichtig. Was man jetzt denkt und schreibt, ist das Wichtigste.

Ein interessanter und netter Nebeneffekt ist, man kann so auch andere zum Bloggen animieren. Aber, es entstehen oft auch Nebeneffekte … Man merkt wie sich bestimmte Herangehensweisen gleichen. Genau diese Blogs sind es im Endeffekt, welche eine begrenzte Lebensdauer haben.
Letztlich ist jeder Blog auch nur ein Tagebuch, mit einer persönlichen Note, einer Art Autogramm, mit versteckten Hinweisen auf sich selbst. Liest man zwischen den Zeilen, so erfährt man vieles. Manchmal vielleicht auch mehr, als man bezwecken wollte.

Wer Spaß an der Erforschung der menschlichen Natur hat, wird nie aufhören Tagebücher zu schreiben, oder zu lesen. Es ist alles gleich und doch ist es anders.

Es gibt doch nichts schöneres, als in sich oder anderen Leben zu blättern. So lernt man dazu und kann oft auch über sich selbst lachen.

Fazit: Es gibt noch eine Menge zu schreiben. Auf die nächsten Jahre.

So bis dahin …

nach

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