Unwetter Mitteldeutschland: Der Tag danach

Leider muss man sich wiedermal sämtliche Informationen aus dem Netz zusammensuchen.
Nach sachgerechter Aufklärung, professioneller, koordinierter Hilfe seitens Behörden sucht man vergebens.

Wenigstens funktioniert die lokale Presse und einige TV-Berichterstattungen noch halbwegs.
Es kann doch nur vom Vorteil sein, wenn man aufgrund von Erfahrungen aus Fehlern lernt und diese möglichst gut vorbereitet mit in die Zukunft nimmt.

Stattdessen kommen nach solchen Katastrophen gern Politiker zu Besuch. Mehr als schauspielerische Vorführungen wie „Ich bin ja so betroffen!“ kommt nicht heraus.
Negative Ereignisse passen auch nicht in so manche tollen Vitas.

Stattdessen wird aber auch alles auf die Rettungskräfte wie THW, Feuerwehr, Polizei, Eigeninitiative etc. abgeschoben. Diese sind dann mit 200 % bei der Sache und logischerweise dementsprechend erschöpft und überfordert!
Klar haben viele Kommunen kein Geld mehr für die nötigsten Instandsetzungsarbeiten. Aber Vorsorge ist immer billiger als Nachsorge.
Im nicht gerade mit Wohlstand beseelten Land Sachsen-Anhalt kann es binnen Minuten ganze Existenzen vernichten.

Für mich war es gestern ein einschneidendes Ereignis, welches zum Umdenken veranlasst.
Leider habe ich die Befürchtung, dass sich nichts grundlegendes ändern wird. Scheinbar muss es erst zum großen Knall kommen …

Abschließend noch ein paar wenige audiovisuelle Eindrücke, welche natürlich nicht das Gesamtbild darstellen!

N 24 Bericht
Radio SAW Bericht
Amateuraufnahme Tornado Elsnigk

Weiterführende Artikel mit Schadensberichten der einzelnen Landkreise: MZ Web

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