Müdigkeit

Nun kenne ich das Problem meiner derzeit frühmorgendlichen Müdigkeit.

Diagnose: Unmögliche Schlafpraktiken!

Tja, kein Wunder, wenn man auf den rechten Arm liegt und so sämtliche Lebensfunktionen abschnürt. Dann merkt es der Körper scheinbar, man springt auf und knallt beim Umdrehen mit dem Kopf vor die Wand. Im Halbschlaf fluchend, den rechten Arm nicht mehr merkend, denkt man an das Schlimmste. Der Arm fehlt? 🙄
Nöö, ist ja doch was anderes. Hm, irgendwie habe ich jetzt gegen 2 Uhr noch Hunger. Aufstehen und am Kühlschrank. Eine rauchen und weitergeschlafen.

Sehr interessant, denn wenn es nach der Anzahl der Stunden am Schlaf geht, müsste ich schon Winterschlaf halten.

So bis dahin …

spontan

Bei dem Video will ich auch nochmal 16 sein und einfach so spontan mitmachen. Es gibt doch nicht schöneres, als spontan etwas zu spielen und sich von dem Reiz der Musik treiben zu lassen.
Wie sagte mal ein Kumpel immer so schön? Musik muß man spüren können. Der Rest kommt von alleine. Wichtig ist die Einstellung und die Chemie untereinander.

Let’s play Battle Hymns“ from Manowar 8)

Hier das Original als Vergleich (Live Version)

Respekt, für das Alter, wie ich finde. Sowas können so manche hochgeputschten „Popkönige“ noch nicht mal. 😛
Musik kennt eben keine Grenzen. Sei spontan und tu es einfach. (gute Idee eigentlich, hab schon ne Weile nicht mehr getrommelt)

So bis dahin …

Handy

Hätte ich doch vor 3 Wochen nicht den Fehler gemacht und alle Videos per Handy aufgenommen. Jetzt habe ich ein Datenkabel, aber die Software für die Datenübertragung ist scheinbar nicht kompatibel. Ich hätte schon Bezugsquellen für Treiber, aber warum soll ich mich extra dafür registrieren?

Nöö, dann google ich mal schön weiter und werde in Zukunft Videos per Cam machen.

So bis dahin …

Superstar

Manchmal werden doch noch gewisse rebellische Instinkte geweckt. Die braucht man auch, sonst macht sich selbst irgendwann kurz und klein.

Wie konnte ich es vergessen, lange nicht mehr gehört und schon verdrängt. Wie lautete nochmal mein Standartspruch in bestimmten Situationen? „Und wenn der Kaiser von China anruft …“

Hier ist Axel, wer bist du? Manchmal muß man aufschreien um „Tote“ zu wecken. Na dann … was andere können, kann ich schon lange. Ja Ja! Wenn man alles ausspricht was man denkt, ist das nicht immer nett, aber ehrlich. Wer sagt denn, dass die Wahrheit immer süß schmecken muß?

Danke an Stephan & Co. für die knallharten Worte.

So bis dahin …

Höhlen

Stell dir vor, du bist einer Höhle gefangen. Der Ausgang ist verschüttet. Es ist dunkel und du hast Angst. Du weißt nicht was passiert. Dann bist du arm dran. Du jammerst, verfällst dem Selbstmitleid, fluchst, aber es passiert nichts. Du würdest gern raus, aber hast du Orientierung verloren. Ein kurzer Versuch, mit irgendwas rauszuommen schlägt fehl. Du wartest … aber auf was?
Plötzlich eine Stimme, von der anderen Seite. „Hier ist der Ausgang!“ … du hast Hoffnung und versuchst es wieder. Du freust dich dermaßen, dass du vergißt, es ist nur eine Orientierung für dich. Die Stimme will dir helfen und redet. Du auch, aber irgendwann klingt alles anders, zornig. Wurde ich aufgegeben? Ich rede weiter …

Während ich immernoch diese Stimme höre, ignoriere ich sie irgendwann und suche vor Wut einen Ausgang und vor allem soll es endlich aufhören damit.
Die Stimme verschwindet, man hatte sich aber daran gewöhnt und vermisst sie. Dann ertönt sie erneut, noch lauter als vorher.
„Folge meiner Stimme und suche den Boden ab, da liegt ein Beil, damit du dich selber berfeien kannst! Von außen ist es so brüchig, dass man nur von innen den Eingang freimachen kann!“

Du meine Güte, ich hatte dies überhört und suchte. Fand alles und dann fing ich an zu graben. Ein Licht tat sich auf und ich kam von selbt frei, ohne direkte Hilfe.

In dem Moment, als ich frei kam, erkannte ich, dass Hilfe auch Hilfe zur Selbsthilfe sein kann.

Das Licht trat in die dunkle Höhle und zeigte ihre Schönheit. Ich war frei, kam aber von Zeit zu Zeit wieder zurück, um anderen genau dies zu zeigen oder zu sagen, wie es mir erging und was man daraus lernt.

So bis dahin …