Spielentwicklung

Jeder der sich über einen längeren Zeitraum mit Computerspielen beschäftigt, durchläuft einen bestimmten Entwicklungsprozeß. Bei mir sind das mittlerweile 18 Jahre und ich habe so gut wie alle Gattungen schonmal gespielt. Es waren nicht nur Adventurespiele, sondern auch Ego-Shooter, Rennspiele, Simulationen … alles was einem mal so unterkam. Ich finde es sehr wichtig, dass man testet, um sich ein genaues Bild darüber zu machen, was einem gefällt. Ich kann mich nicht über etwas aufregen, wenn ich mich nicht informiert habe.

Lesen kann man vieles, aber leibhaftig zu erleben ist was ganz anderes. Am Anfang ist vieles neu und man findet es scheinbar aus diesem Grund toll. Natürlich wird es bei Ego-Shootern irgendwann langweilig, weil man sich dauernd unter Druck gesetzt wird, wenn man nach Zeit irgendwas erfüllen muss. Außerdem fragt man sich, wenn man getötet wird, warum man noch ein paar Leben übrig hat und ggf. Bonusleben gewinnen kann. Also wechselt man das Genre. Jump’n Run ist auch cool, aber auch das irgendwann öde und einseitig. Sportspiele sind cool, aber auch nicht für ewig das Wahre. Simulationen sind schon weitaus komplexer und abwechslungsreicher. Fressen aber ne Menge Zeit und machen süchtig.
Findet man dann diverse Funspiele, so kommt man um das Erotikgenre nicht drumherum. Ob nun diverse Animationen, Strippoker oder wie im nachfolgenden Film erörtert, diverse geile Spiele, bei denen man echte Darsteller zum Höhepunkt bringen muss.

Es ist schon erstaunlich, wie man damals in Gruppen daran klebte, um das Spiel bis zum Ende zu schaffen. Ich weiß gar nicht wieviele Joysticks damals draufgingen und wir uns immer wieder Ausreden einfallen lassen mussten, damit uns unsere Eltern neue kauften. Heute wissen sie warum und lächeln darüber.

In der heutigen Zeit mit 3D Welten, haben gewisse erotische Aspekte immer mehr Einzug gehalten und der Markt scheint dahingehend zu boomen. Für mich ist das nicht wirklich was Neues und stehe dem gelassen gegenüber. Hatte ich halt alles schonmal probiert und Spiele können keine wahre Gefühlswelt ersetzen. Und so bleibe ich bei meinen Adventurespielen und Handelssimulationen. Wenn ich mal Bock habe, auch Strategie – und Sportspiele. Das kommt aber wenn, meist nur in der kalten Jahreszeit vor, wenn man draußen eh kaum was machen kann. Und dann maximal 1-2 Wochen, bis es wieder langweilig wird und seine Rätselspiele wieder auskramt.

Ich finde es teilweise nett anzusehen, wie manche, die erst jetzt so richtig auf dem Geschmack des Zockens gekommen sind, auf diese und jene Spiele stehen. Klar, für mich ist es ein alter Hut, aber es ist wichtig, Erfahrungen zu sammeln. Diverse Kampagnen wie „Ego-Shooter sind böse und sollten verboten werden“ halte ich genauso sinnlos wie stupide Browserkriege zwischen IE, Firefox oder Opera. Man findet selber seinen Weg und lernt später was gut ist oder nicht und ändert sein Spielverhalten von ganz alleine.

Hmm, mal schauen ob ich dieses Slideshowprogramm für den Amiga 500, vom Hustler wiederfinde. Das war zum Schreien komisch. Vielleicht gibt ja YouTube was her. Mal schauen …

Jenau!

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