Winter 1986/87 Querfurt

Damals wars. Neben dem Winter 1978/79, den ich als Kleinkind erlebte, aber nicht bewusst erlebte, waren die Winter 85 bis 87 auch nicht ohne.

1985 war sehr schneereich. 1986 war ein starker Eisregen und 1987 wurden sämtliche negativen Temperaturrekorde gebrochen. So funktionierte 1987 im Neubau (Nebengebäude) meiner damaligen Schule die Heizung nicht mehr. Es war aber glücklicherweise noch ein Kachelofen im Klassenraum. Also los zum Hausmeister, Kohlen, Kohlenanzünder und Brennholz zum Anfeuern geholt. Das war dann sozusagen gleich ein Tutorial, wie man richtig anheizt. Ein Kinderspiel, da war Altstadtkinder ja mit Kohleöfen groß geworden sind. War also Routine für uns.

Nach Hause? Der Unterricht ging dann weiter als es wieder warm wurde.

Hier ein Foto von der Burgansicht über das damalige Querfurter Altstadtgebiet. Festgehalten auf ORWO Color von meinem Vater und mir. Wohlgemerkt noch mit Belichtungsmesser die Einstellungen an der Kamera abgleichen. Nüscht mit digital und einfach draufhalten.

(Bild: privat)

Weiße Weihnachten 2018?

Bei Kachelmannwetter wurde da was angedeutet, dass es zumindest die Feiertage vorsichtig klappen könnte. Könnte und wenn bestimmt auch nur sehr wenig. Aber besser als nüx.


Bis dahin eben ein Bild aus der Konserve. Burg Querfurt Winter 1986/87 von der nicht zugänglichen Aussicht zwischen Käsehäuschen und Marterturm.

(Bild: Diascan auf ORWO Color, privat)

Damals gab es noch den überdachten Brunnen. Einige Jahre vor meiner Geburt, gab es noch ein geschlossenes, gemauertes Dach mit Seitenwänden.

Ob es für Schlittenfahrten reicht, wage ich zu bezweifeln. Aber der Glaube stirbt immer zuletzt. Von daher:

Fröhliche Weihnacht überall

Querfurt im Wandel der Zeiten

Viele Veränderungen meiner Geburtsstadt sieht man erst heute deutlich. In der Zeit in der man aufwuchs, wars natürlich auch schon eine schöne Stadt. Man liebte sie so, wie sie eben war. Man kannte es eben nicht anders.

Und hier der Vergleich zwischen den 1980ern Jahren und in diesem Beispiel das Frühjahr 2010 …

(Bild: Diascan auf ORWO Color, privat, Privataufnahme)

Um mal die erste Hälfte der 80er musikalisch zu beschreiben. Die gute Gaby und viele andere Künstler waren damals auch mal in Querfurt zu Gast. Mal ehrlich, die kleinen Events auf dem Lande sind schöner, als die großen Open Airs. 
Auch wenn ich nicht mehr in Querfurt wohne, es wird immer der Ort meiner Herkunft sein.

In diesem Sinne …

Anbei erwähnt: Mein erster Beitrag mit dem neuen Editor von WordPress: https://de.wordpress.org/gutenberg

Burg Querfurt 1978

Ich war dabei und hatte vermutlich sichtlich Spaß. Aufgenommen wurde das Foto im sogenannten Zwinger. Der Bereich zwischen Korn – und Amtshaus. Ganz früher war das ein abgeschlossener Bereich. Kann man heute zur Bastion gehen, war das früher nicht möglich. Später gab es dann einen Mauerdurchbruch und eine Tür, welche dann ganz abgetragen wurde. Heute deuten noch ein paar Stufen von jenem Terrain.

(Bild: Diascan auf ORWO Color, privat)

Musikalisch erzählt, so kam in jenem Jahr eines der nachhaltigsten Lieder unter die Menschen …

Übervorneulich am Dreieck

Viele kennen das Stadtbild heute nur noch mit der Kreissparkasse. Diese gabs zwar zuvor auch schon, war aber nebenan. Der Platz war einfach nur leer und dort wurde bis einige Jahre nach der Wende Markt abgehalten. Zur Weihnachtszeit halt auch Weihnachtsmarkt mit diesen tollen Märchenbildern, welche auf den abgedeckten Springebrunnen gestellt wurden.

Hier eine Aufnahme aus dem Jahre 1988, mit Springbrunnen und der Jugendverkaufsstelle …

dreieck1988

(Bildquelle: privat)

Wie das damals wohl jeder so machte, war die Überspringung des Wasserbeckens eine Art Mutprobe. Tief wars ja nicht, aber oftmals ganz schön naß. :D
Wo dieses Objekt im Bilde stand, befand sich wenig später der erste Geldautomat der Stadt Querfurt, in so nem aufgestelltem Häuschen. Weiter unten war die Naturbühne, welche für Veranstaltungen, am bekanntesten das jährliche Pfingstreffen der FDJ, genutzt wurde.

P.S.: Im Winter konnte man am benachbarten Graben, wunderbar Schullerbahnen bauen. Manchmal reichten die bis runter zum Fernsehladen. Naja, bis sie dann gestreut wurden …

Heute, wenn ich mal da bin und in der warmen Jahreszeit Eis schlecke, denke ich daran. Pscht, wenn keiner hinschaut, springe ich da über den heutigen kleinen Wasserfall.