Weihnachten geschehen Wunder

Das Wunder bist du und es ist dein Leben. Du wirst immer sein, das was du lebtest. Stell dir vor du bist ein Malheft. Man kann es mit verschiedenen Farben ausmalen, aber der Rahmen als Ganzes wird immer gleich sein.
Vor über 20 Jahren saß ich mit Oma vor dem Kachelofen und versuchte krampfhaft Flöte zu spielen. Da war ich 4. Man traf sich regelmäßig und feierte vor allem Weihnachten zusammen. Menschen gehen von der Welt, Menschen kommen auf die Welt. Man traf sich immernoch, wenn auch in einen anderem Rahmen. Man wurde größer und älter und suchte irgendwann seine eigenen Wege. Mal von Erfolg gekrönt und mal wieder derbe Niederlagen. Aber so ist das eben im Leben. Niemand sagt wo es lang geht, was richtig oder falsch ist und wo es hingeht. Sowas muss jeder für sich entdecken.
Man wandert aus, weil man der festen Überzeugung ist, man kann alles verändern was man will. Mit einer gewissen Theatralik kann man Momente schön reden, aber jeder kommt irgendwann zu seinen Ursprüngen zurück.
Das passiert meistens Weihnachten. Und wenn es nur eine einsame Bank in der Landschaft ist, welche man nach Ewigkeiten wiederfindet und es doch einen an irgendwas erinnert. Ja genau, abgemacht war damals, wir setzen uns in 70 Jahren wieder darauf und rauchen als alte Männer Zigarre und reden von damals. Oder war es doch der Rodelberg, welchen wir Silvester 1985 runterfuhren, wo sich 2 Damen scheinbar den Arsch gebrochen hatten? 😀
Der eine redet offen darüber, der andere schweigt sich aus und denkt im Stillen nach. Aber letztendlich kehren wir irgendwann immer zu gewissen Dingen zurück. Und sei es nur für kurze Augenblicke. Ich weiß nicht was in 50 Jahren sein wird. Es werden an bestimmten Orten andere Menschen stehen und ihre eigene Geschichte erzählen. Ich werde alt sein und meine Geschichte erzählen. Und ich bin mir sicher, meine Nachkommen werden genauso reagieren, wie ich einst. Der Alte und seine langweiligen alten Geschichten von damals. Aber irgendwas gibt man auch der Nachwelt weiter, nämlich den Augenblick zu geniesen.

Hätte ich vor 2 Jahren schon gewusst, dass es YouTube gibt, hätte ich es damals schon verlinkt. Die Rede ist von einem Video, welches zwischen Weihnachten udn Neujahr 2005 entstand. Aber es ist ja nie zu spät. Dieses Jahr wird ähnlich sein, aber doch nicht. Es wird eben immer anders sein, aber nicht minder schöner.
Egal was man macht, die Quelle der eigenen Kraft ist irgendwo immer die Familie und deren Zusammenhalt. Und wer meint er hätte keine, Freunde gehören auch irgendwo dazu.

Das Leben ist kein Konjunktiv. Hätte, würde und könnte nur Floskeln. Hätte ich das eher gewusst, welche Menschen Weihnachten 2007 in mein Leben treten, hätte ich schon viel eher alles anders gemacht. Aber das sind alles Illusionen und ohne manch anderes, wäre ich nicht der Mensch, der ich jetzt bin.

Ja ich hasse meine Stadt, aber wenn ich sie lange genug gehasst habe, hasse ich mich, weil ich sie wieder liebe. Manche Dinge wird man nie ablegen können. Hier komme ich nun mal her.
Jeder hat seine eigenen Bücher …

Weihnachten geschehen Wunder.

So bis irgendwann …

2. Advent 2007

Manchmal bekommt man spontan kleine Geschenke und man freut sich über sowas meist mehr, als über Geplantes. Und so war es mal ein Räuchermännchen. Sieht der nicht nett aus? Danke!

Qualmgusche

Natürlich gibt es auch diesen Sonntag, wieder etwas kleines virtuelles. Heute ein Gedicht, welches ich mit 8 Jahren schrieb. Es gehört zu meinen ersten Versuchen in meiner Kindheit, lyrisches Zeug entstehen zu lassen.
Mit 7 bekam ich ein Kaspertheater geschenkt und fing an, kleine Stücke für die Verwandschaft zu schreiben und natürlich auch vorzuführen. Manchmal auch den Mitbewohnern des Hauses, in dem wir damals wohnten. Es gab da teils auch Musikuntermalung mit einem uralten Tonband. Auch da schenkte man sich immer mal was kleines, oft selbst gebasteltest und natürlich auch Gebäck.

Und hier ist das heutige Gedicht … Vorfreude.mp3

Nachlesen kann man das Gedicht auch hier.
Na denn, dann wünsche ich allen Lesern einen schönen und besinnlichen Adventssonntag.
frohes fest

So bis dahin …

Gesangseinlagen

Also wenn ich schon singe, dann meist nur beim Autofahren und vor allem in der Adventszeit. Ob es nun gut klingt oder nicht, ist mir völlig egal. Oder wie man bei uns Querfurt sagt … Iche mache mior da keen Scheddel! 🙂

Ich konnte mal richtig singen, aber das ist schon sehr lange her. Bin aus der Übung und ich glaube ich rauche auch viel zuviel. Aber egal, ich möchte dieses spontane Gebrummle natürlich niemanden vorenthalten. Für mich sozusagen eine Weltpremiere, um vielleicht wehrlose Blogpassanten zu verscheuchen, zum lachen zu animieren oder eben um sie dann heimlich zum selber singen animieren.

Nun denn … Ohrenstöpsel bereit? Ok …

Spaß macht es trotzdem und bei manchen Liedern kann man sich eben nicht bremsen. „Maria“ singe ich schon seit 22 Jahren; jedes Jahr zur Adventszeit.

So bis dahin …

Es kann beginnen

… mit der alljährlichen Weihnachtsmeditation. Mein Kram steht wie jedes Jahr nun schon. Wäre am Wochenende etwas unpraktisch, da ich da mit dem Kram der anderen Bewohner in die Quere kommen würde und das geht bestimmt nicht gut.

Nun heißt es also wieder jeden Abend, Kerze an, Räuchermännchen an und die Beleuchtung hell erleuchtet. Und wehe dem, jemand stört meinen Seelenfrieden oder regt sich auf, dass meine Klingelpyramide nervt. Das ist mein Heiligtum. *gg*

Ok, hier ein paar Bilder …

Krippe Räuchermännchen Baum

Und wer meint, ist doch alles viel zu früh. Das ist ist mir sowas von egal. Der Kram steht übrigens dann bis einem Tag nach den heiligen drei Königen. Na dann, frohes Fest!

So bis dahin …