Gestern wurde spontan das nächste Event geplant. Mir fiel eine alte Tradition wieder ein, nämlich die Maibowle. Meist wird dazu Waldmeister genommen. Hmm, wir hatten bis vor kurzem welchen, als dann jemand mit dem Rasenmäher drüberfuhr. 🙄 Naja, müssen wir halt eine andere zubereiten. Wunderknabe Google und Hausfrauenseite.
Kann mich gerade nicht entscheiden. Also „Kuh Elsa“ KLANG gut, bis ich die Zutaten gelesen hatte. Das klingt nach Schnellverdichtung, worauf ich keine Lust habe. Man beachte außerdem das Wetter und vor dem Grill muss ich auch noch stehen. Hmm, mal schauen was der Supermarkt so bietet. Werde dann mal eine Bowle a la Axel, welche vor allen von Silvesterabenden bekannt ist, machen. Eine gute Bowle muss heimtückisch und erst auf dem Heimweg spürbar sein.
Hmm, was nehmen wir für Musik dazu? Cool wäre ja was brandneues wie Eschenbach. Wird wohl nichts werden, da ein Teil der Band aus Bielefeld kommt und spurlos verschwunden ist. Mal schauen was sich ergeben wird …
Weitere 30 cm lang steht alles was du wissen musst. Was ich nicht verstehe. Warum kann es so schwer sein, diese Spannweiten zu berücksichtigen? Warum muss man gleich losbrüllen, anstatt sich erstmal zu informieren? Wieso müssen es immer gleich vulgäre und obszöne Ausdrücke sein, wenn man sich mitteilen möchte?
Manchmal stimmt es schon traurig, wenn dein ganzes Handeln nur noch mit einem Mausklick behandelt wird. Gucken, sein Weltbild angegrrffen sehen und flamen. Wenn die Auflösung schon mehrfach zu finden ist, wird es einfach ausgeblendet. Die Altersgrenze wird immer niedriger. Schreibt man dann zurück und bringt gewisse Punkte an, das man sich schon länger mit etwas beschäftigt, als manche überhaupt auf der Welt sind, kommt man ins Grübeln oder auch nicht. Manche zeigen Einsicht, dass man zu impulsiv und voreilig gehandelt hat, was mich immer wieder freut. Manche wollen aber ihren Fehler nicht eingestehen und mildern ihren Ausdruck nur leicht. Wo bleibt der gepflegte Dialog, die konstruktive Kritik? Man muss nicht einer Meinung sein, aber man kann sie normal austauschen und vor allem respektvoll miteinander umgehen. Niemand ist perfekt, aber jeder kann auch mal zurückstecken und Einsicht zeigen. Toleranz ist eines der kostbarsten Eigenschaften, welche man sich gegenseitig schenken kann. Heute hätte ich fast mal wieder den Glauben daran verloren, wenn es nicht die Hoffnung gäbe …
Das Wetter war ja heute nicht sehr berauschend. Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein. Freunde entweder krank, kaputt von der Arbeit oder halt mal wie du selber, einen Ruhigen machen. Hab ja derzeit zusätzlich etwas mehr Zeit als sonst. und so habe ich heute mal seit langem wieder so richtig gechillt. Chat an, Beine hoch, ne Packung Schokoriegel und Kiste an. Was kam? Miss Marple mit Margaret Rutherford. Das ist ja wohl Pflicht. Es kam „Mörder Ahoi“. Also ich kenne ja den Film. Denkste, wusste nach x-mal angucken mal wieder nicht, wer der Mörder war. Soll ja vorkommen. Die Filmmusik ist natürlich Kult => hier lauschen. Nach erfolgreicher Täterermittlung zippte ich mich durch … DOKUALARM! Die Schlacht von Waterloo musste ich gucken. Da vergisst mal schonmal nebenbei PMs zu beantworten. Sorry, aber ich bin so und fresse mich da immer rein in die Materie. Am schlimmsten ist es meist wenn ich schlafen gehen will und bei Phoenix vorbeizippe. Nur noch 5 Minuten eine Doku gucken, bis einem irgendwann die eigene Fernbedienung weckt, wenn man die sich beim Einnicken selber vor den Kopf haut. Dann ging es weiter mit Historik. „Der längste Tag“. Ok, auch schon x-mal gesehen, aber vom geschichtlichen Hintergrund her gesehen wertvoll.
Und ja, ich habe da immer die Angewohnheit, dass ich zeitgleich u.a. bei Wikipedia recherechiere. Die könnten mir ja sonstwas erzählen im TV. Lesen, gucken, chatten, posten und wenn es kommt, noch gleichzeitig telefonieren. Lange nicht mehr gemacht und verlernt habe ich es auch nicht. Muss auch mal sein wie ich finde. Morgen gehts dann hoffentlich ins Grüne und natürlich wie mittlerweile jeden Sonntagabend, meeting with friends. Dann noch die Woche überleben und meine bessere Hälfte ist auch wieder anwesend. Ich hoffe mal das Wetter wird wieder besser. Unser Bad hat auch schon auf und ich will wieder anfangen meine 1000 m zu schwimmen und meine eigenen Rekorde brechen. Und natürlich mit meinem Rad durch die Gegend gurken. Ach na eben, brauch ja neue Bremsklötzer und und und … na denne, ich hab zu tun. Eigentlich immer irgendwie was. Trarira, der Sommer der ist da …
Die geliebte Technik der heutigen Zeit, spielt einem manchmal einen gar lustigen Streich. Sei es die Feuerwehr im Teamspeak, arabische Radiosender bei einem Webradio die dazwischenfunken oder Skype-Testanrufmodule die Konferenzen eröffnen. Den Kuriositäten sind keine Grenzen gesetzt. Hatte es ja in der Vergangenheit schonmal berichtet.
Gestern Abend saß ich kurz vor dem Schlafengehen noch am PC und checkte meine Mails und laß in meinen besuchten Foren, als ich Stimmen hörte. Ich dachte erst an Gespräche hinter dem Haus. Die waren aber auf einmal so erschreckend nah, sodass ich gähnend nachsah. Nichts! Nach einer kurzen Ortung mittels Ohren stellte ich fest, es kommt aus den Boxen der Soundanlage des PCs. Na das war ja mal etwas ganz Neues. Es lief nichts weiter an Soundprogrammen, sodass es keine Störungen von Radioprogrammen oder ähnlichem waren. Für den ersten Moment denkt man natürlich erstmal, okay du bist müde und ansonsten fühlst du dich ja in Ordnung. Logisch nachgedacht und erstmal über Überreichweiten nachgelesen. Es gibt für alles logische Erklärungen. Ich bin Realist und glaube nicht an Geister. Wobei ich mich gerade frage was passiert, wenn diverse Informationen gegegenfalls einfach so an den Mann gebracht werden, welche man gar nicht hören sollte. Millitär, Polizei? Hmm …
Derzeit kann es auf emotionalem Wege einfach nicht besser laufen. Eigentlich hast du ein paar zum Teil schwere Probleme am Hals. Aber was machst du? Du trittst einfach mit dem Fuß davor, es kippt alles um, es ändert sich ins Positive. Rotzfrech wie immer, ohne Rücksicht auf Verluste, ist das eine gewaltige Energie, die du schaffst.
Was ist Liebe? In meinem Tagebuch stand Feierabend, total EMO, 3 Tage später the next lovestory heißt … Rodeo gespielt! Runtergefallen, weiter geübt, gefallen, weiter … irgendwann das Finale erreicht und keine Lust mehr darauf, da es nicht mehr erweiterbar war. Alles so schwarz-weiß! Denkste! Beschäftigt man sich mit dem Wesentlichen und lässt sich viel Zeit mit etwas.
Und so findet man das, was man immer schon wollte. Seine eigene Welt zu erhalten und doch alles zu haben. Das Gefühl, mal nicht umklammert zu werden und sich noch frei bewegen zu können, ist einfach schööön! Was ich gelernt habe, wenn dich jemand klammert, klammerst du irgendwann auch. Aber wenn du konsequent genug bist, sagst du irgendwann einfach nur Nö und Tschüß! Wer das beherrscht und über alles ohne Rätselraten sprechen kann, wird der glücklichste Mensch auf Erden sein. Und das funktioniert mittlerweile besser als in jedem Lehrbuch für Liebeskünste. Vor allem muss ich nicht auf meine Bunnys mit # xy verzichten. Für mich einfach Ausgeglichenheit und für andere Neid, die es nicht begreifen wollen. Aber es gibt sovieles, dass man sich einfach die Zeit nehmen kann, wie man es für richtig hält.
Freundschaft! Da gibt es auch noch die ganzen Brüder. Die jeden Akkord mit dir teilen, immer da sind für einen und du für sie. Würden wir ne Männer WG eröffnen, würde zwar Chaos ausbrechen, aber wenn es darauf ankommt, alle zusammenhalten. Das ganze Chaos existiert schon dermaßen lange, dass ich nicht wüsste, was es jemals zerstören könnte.
Dann gibt es noch die Menschen, die täglich in dein Leben treten. Hasserfüllt, mit Wut im Bauch, ohne Nachdenken dir auf den Leim fallen wollen. Doch auf jede Reaktion kommt eine Gegenreaktion. Mit den richtigen Worten kommst du mit gut formuliertem Hass entgegen und baust damit Brücken. Die Lage enspannt sich dermaßen und aus diversen Vorfällen entwickeln sich binnen weniger Tage dicke Freundschaften. Mit dem richtigen sozialen Rezept, findest in jedem Feind deinen Freund. Ganz ohne Gewalt und ohne sich anpassen zu müssen.
Das ist MEIN Leben, wie ich es jeden Tag gestalte. Es hat sich teils komplett verändert und das ist auch gut so. So ausgeglichen und zufrieden wie derzeit, war ich schon lange nicht mehr.