Der Grund meines bisherigen Zögerns: Koordination mit der Urlaubsplanung von Freunden
Aaaaber, es gibt ja noch andere Konzerte und mal schauen, ich hab ja nicht nur in Querfurt Freunde. Es wird mal wieder Zeit für Mini CTs. *yay* Also wenn jemand in meinem Verständnis für Unterhaltungskunst schonungslos arrogant und der Held sein darf, dann der W. Wenn man es schon schafft, aus einem Haufen Niemand etwas auf die Beine zu stellen, im Null Komme Nix und Handumdrehen und einfach so die Show ausverkauft, noch bevor sie lange vorher angefangen hat, gebe ich doch nur zu gern mein akkurat ausgefülltest Formular der bedingungslosen Kapitulation weiter. Da gurkt man doch gern hinterher, lässt sich regieren und springt in den Brunnen.
Öhm ja, also … mal schauen welches Konzert am günstigsten einzuplanen ist. Es wäre ja gelacht, wenn man es nicht hinbekommt, zu dem alten Haudegen zu fahren. Klar ist es schade, wenn es so nah vor der Haustür war, aber ich kenne keinen anderen, der in so kurzer Zeit seine Konzerte lange im Vorfeld ausverkauft. Es war ja schon früher so in seinem alten Leben. Je mehr man auf jemanden einknüppelt, umso erfolgreicher werden sie. Das ist sowas von geil und dieses Tatsache ist mir nicht so ganz unbekannt.
Wobei, wenn ich nun eine gute Tat vollbringe und mich einkratze oder so? Wäre ich doch nur eien Frau geworden, dann könnte ich sagen: Ich will ein Kind von dir und schon wäre es gelaufen! … Guybrush, Guybrush! Ja Liebes? … Äh, nee! Dann wäre ich ja nicht mehr der Z und der W wohl XY, wenn es so einfach funktionieren würde.
Als Abrundung ein kleiner Witz aus dem Hause Z (ich darf das): Was ist der Unterschied zwischen den Böhsen Onkelz und dem W? Der W ist Schneller, Höher, Weiter 😛
Warum eigentlich immer die ganzen Chatfenster und langen Sessions, wenn es viel einfacher, schneller geht? Es geht doch nichts über lauschige Abende im TS, wenn man mal wieder was klären muss. Warum jedesmal altmodisch das Telefon benutzen? Nöö, für was hat man denn sonst ne Flatrate? Eben! Skype ist zwar auch gut, aber das macht irgendwie immer zu süchtig. Kenne mich halt zu gut. Irgendwann klebt man nur noch zusammen und haut sich die Köppe ein.
Nun denn, hab gestern erstmal wieder die Serversoftware auf den Rechner geknallt und erste Tests vorgenommen. Der Sound ist soweit ganz ok und mal sehen bei wievielen Leuten gleichzeitig es so bleibt? Hier mal ein Testfile, damit man sich mal ein Bild über die Qualität machen kann: TS Test.mp3 (2,71 MB)
Und No Way, ich werde auch keinen originalen ICQ oder den Windows Live Messenger dafür nutzen. Warum? Hmm, die Zeiten des finsteren Mittelalters sind vorbei wo man für jede Aktion ein extra Progrämmchen öffnet, was nie länger als eine Stunde durchgehend funktioniert und vor allem eine unangebrachte hohe Systemauslastung hat. Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Pidgin verheiratet, gehe hin und wiedermal mit Kopete unter Linux fremd, oder besuche Miranda. Das ganze andere bunte Spielzeug ist einfach nur nervig. Ich glaube ich bin wieder bei meinen alten Werten: Informationsgehalt, statt buntgeknallt! (Mal schauen ob ich das TS Plugin für Pidgin wiederfinde. Damit konnte man bequemer den Chat im TS nutzen und brauchte nix mehr anklicken.)
Es frisst kaum Arbeitsspeicher. Nach meinen Messungen maximal 5 MB und kann bequem im Hintergrund laufen. Eigentlich ein uralter Hut für mich, aber ich habe festgestellt, dass dies in anderen Breitengraden nicht so geläufig ist. Aber es gibt immer ein Erstesmal! Bisher hab ich jeden süchtg machen können! *gg*
Nun denn, Telefonnummern sind von nun an wieder mein Staatsgeheimnis. Auf im TS …
… wie es sich entwickelt. War kurz vor dem verfassen eines neuen Blogeintrages, als mir was einfiel. Noch fix um Mitternacht ins Headset geklimpert und aufgenommen.
Ich fnde das hat Potenzial. Dort noch Drum, hier noch Bläser und da Baß und schon klingt es „Bässer“. Von einem Instrument kann ein Orchester nicht leben …
Es passt wiedermal wie die Faust aufs Auge. Mein Herz ist weit offen und nimmt in Empfang, was man schon immer dachte, aber verschleiert ausgab oder nie sagte. Es brodelte wohl schon lange und der Tropfen, welcher das Fass zum Überlaufen bringt fehlte. Bis heute.
Wo ist der Haß? Haß entsteht oft wenn man gegen etwas Unbekanntes denkt. Das Sichtbare ist eher eine Erlösung, Balsam für die Seele.
Je weiter man sich informiert und man mal selber nachdenkt, umso übler wird einem. Früher dachte ich wohl in der Tat, man müsse sich Nischenprodukten bedienen, um den sogenannten Mainstream zu entfliehen. Nur weil man Rätsel löst und auf Gewalt verzichtet, ist man der Gegenpol zur Masse und die einzigartigste Familie der Welt. LOL
Solange du im Stream mitziehst, bist du Main dabei. Irgendwann merkst du nämlich wie bekloppt es ist, wenn dir leere Versprechungen gemacht werden und kurz vor dem Hungertod immer mal die nötige Dosis gespritzt wird. Alles schreit Hurra, weil man dem Tod knapp entgangen ist. Man ist gnadenlos anhängig, weil man irgendwann nichts anderes mehr kennt. Es fängt ganz simpel an. Mehr RAM, es folgt mehr Grafikspeicher und endet im Zeigedrang. War der Zeigedrang früher bei pubertären Jungens in der Umkleidekabine einer Badeanstalt allgegenwärtig: „Ich habe den Größten“, so bezieht sich das heute auf Alles in Form von kaufbarer Hardware und völlig grenzenlos.
Die Welt ist trostloser geworden und hat scheinbar an Farbe verloren. Alles ist austauschbar und Werte wie Respekt vor anderen gibt es immer weniger. Die Welt ist dreidimensional gebaut und kein 2D Vergnügen zweier Extreme! Entweder nur noch Liebe, oder nur noch Haß, aber kein Zwischending! Kaum jemand kann noch differenzieren, leider!
Manchmal braucht man etwas Abstand um Dinge mit anderen Augen zu sehen. Ich kann mich einfach nicht erwehren, dass es egal ist, ob Nische oder Mainstream, es sitzt alles zusammen. Wieso machen wir immer wieder die gleichen Fehler, lernen Geschichte, aber nichts aus der Geschichte? Wenn ich etwas kontrollieren und erhalten will, hält man wie in jeder Zeitepoche etwas am Leben, in dem man nur das Notwendigste zum Leben gibt. Man ist abhängig und schwach. Mal ehrlich, wer würde schon freiwillig etwas aufgeben wollen, oder gegen etwas kämpfen, wenn es einem selber materiell gut geht? Materialismus vs. Moral = Heuchelei!
Wo sind denn derzeit die ganzen Pazifisten der letzten 40 Jahre hin? Entweder findet man sie in den noch unzensierten Bereichen des Internets in Form von Schwarzmalern, oder in aller Öffentlichkeit in Form von Zugeständnissen und Billigungen in gelenkter Form. Der Rest sitzt am PC und übt den 3. Weltkrieg in verwaschener Form.
Der Mensch gewöhnt sich an Alles. Hat man genug gegessen, wird einem langweilig und man sucht neue Gebiete, oder klammert sich neurotisch an etwas, um etwas gestriges zu erhalten, was es nicht mehr gibt. Was wäre wenn die Firma anbietet, dieses alte Ding wieder ins Geschäft zu nehmen und großzügig zu finanzieren, mit der Bedingung man akzeptiert die Vorgaben und promotet es mit? Es würden soviele ihre Meinung ändern und mitziehen. Wie ein Junkie der alles tut, wenn es sein muss auch Töten, nur um an die Mittel für den Stoff zu kommen.
Wäre es unmoralisch, wenn der sonst liebe, nette, wenn auch schräge, aber hilfsbereite Locutus aus Uru nun im End War Game kommandiert, hauptsache durch die heilige Promotion wird seine Welt wiederkommen?
Nun, wer mein Ego immernoch nicht begriffen hat und wie es wirklich funktioniert, wird es nun mal lauter hören: Man muss nicht das Rentenalter erreicht haben, um die Erkenntnis zu erlangen, das man einmalig und keine Nutte der Prostitutionsgewerkschaft ist.
Man kann immer mal aus dem Nähkästchen plaudern, wie Opa mit seinen Kamellen aus dem Krieg und so. Das kann interessant, oder je nach Story auch cool sein, spiegelt aber nicht die Gegenwart wieder. Die Ära Locutus ist Geschichte und kommt nicht wieder. Das man sich gibt, wenn man mal reinschaut, ist was ganz anderes. Nur muss man das unterscheiden können, zu reden und was zu meinen! Von daher … Nenn mich wie du willst
Wenn ich schon auf dieser Schiene bin, muss ich noch etwas zitieren, was bei mir kürzlich den „Genau-Effekt“ verursachte. Es geht um das Prinzip …
… Wer erwartet, dass ich Onkelz Lieder spiele oder mit “Oldies” unterhalte, der sollte dringend vom Kauf einer Karte absehen. Nichts für ungut, aber Onkelz Songs spielt keiner besser als die Onkelz selbst, und singen tut die keiner besser als Kevin. …
Genau das ist es. Mich gibt es auch nur im Original. Und DAS Original ist Geschichte.
Um mal ein Rezept eines möglichen Erfolges zu verraten: Wer zittert ist nicht gleich ein Alkoholiker, sondern hat sich vielleicht bei einer Geländeübung beim Bund einen Nerv eingeklemmt? Wer narzistisch veranlagt wäre, würde immer eine Stufe über einem stehen und kein trostloses, lokales Dasein führen, sondern aktiv mitmischen. Wer Selbstironie und Sarkasmus beherrscht, steht immer auf der richtigen Seite! Wer wahre Freunde sehen will, sagt was er denkt, sieht Köpfe rollen und die danach übrig bleiben, gehören alle zusammen. Das ist Teil 1! Teil 2 … Wer ein schlichtes Dasein führt, muss wohl zwangsläufig ein Idiot sein? Wenn man Fähigkeiten hat und diese nicht nutzt, sind es wohl nur Fassaden? Genau dieser Punkt ist es der sagt, wieviele Menschen materialistisch verseucht sind und nicht mehr über den goldenen Tellerrand denken können. Zwischen Lebensnotwendigkeit und Lebensstandart gibt es noch einen Unterschied. Die Mär das man nur erfüllt leben kann, wenn man sich einen gewissen materiellen Stand geschaffen hat, ist eine Erfindung der westlichen Welt, genauer des alten Europas, um einen Leitfaden für kontrolliertes Leben zu haben. Wer genau diese andere Wertvorstellung hat und gefühlsmäßig verarmte Charaktere trifft, wird immer Freunde haben. Gegensätze ziehen sich an und stoßen sich ab.
Eine letzte Lebensphilosophie, die man auch schon mit 30 erlangen kann … Das Leben ist kein Konkurrenzkampf, sondern ein Überlebenskampf gegen dich selbst!
Wer meint jemand müsste immer ständig mehr haben, ständig mehr wissen als andere wird eines Tages an das richtige Ego prallen und tief nach unten fallen. Es gibt immer jemanden, der besser ist als DU!
Was glaubt keiner? Stimmt ja auch nicht. Ich rede vom deutschen Cash, dem Johnny Ketzel. Etwas eigenwillige deutsche Texte, aber dennoch einfach stark.